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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen, in denen es um Personaldaten geht

Uneinsichtigkeit im Schulungszentrum

11.04.2016

Diese Panne grenzt zwischen Leck und Vorsatz, der Vollständigkeit halber:

Das Arbeitsamt in Duisburg hat einen Arbeitssuchenden zu einem Bewerbungstraining an die Duisburger Niederlassung von Nestor geschickt. Zur Erstellung der Unterlagen bekommen die Teilnehmer USB-Sticks. Diese sind allerdings nicht leer, sondern beinhalten die Daten der vorhergehenden Kursteilnehmer. Auf Beschwerde des Teilnehmers erhielt dieser einen frischen USB-Stick, während alle anderen Teilnehmer mit den selben Speichermedien weiter arbeiten. Eine Änderung der Abläufe schien nicht genutzt zu werden. Nach erneuter Beschwerde schmiss das Institut den Teilnehmer aus der Maßnahme und informierte darüber das Arbeitsamt.

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US-Polizeigewerkschaft gehackt

30.01.2016

Unbekannte haben sich Zugriff zu den Daten der amerikanischen Polizeigewerkschaft Fraternal Order of Police verschafft und diese Daten vollumfänglich online ins Netz gestellt. Zu den Daten zählt einerseits die 330.000 Personen große Mitgliederdatenbank, aber auch Abstimmungen mit Behörden und regierungskritische Kommentare.

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Prozesskostenhilfeantrag an Prozessgegner

28.01.2016

Panne in der sächsischen Justiz: das Amtsgericht Dresden übersandte die vollständigen Unterlagen eines Prozesskostenhilfeantrages (inkl. Kontoauszüge, Arbeitgeber-Bescheinigungen, Einkommensnachweise) an die Verteidiger des Angeklagten. Diese Daten gehen allerdings die andere Prozessseite nichts an. Im konkreten Fall geht um den Sohn von Sachsens Vize-Ministerpräsidenten. Asylgegner beschädigten sein Auto mit einem Baseballschläger und verletzten ihn dabei.

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Uber entblößte Daten

14.10.2015

Der amerikanische Fahrtdienst Uber, ist in den USA erneut eine Panne passiert: von maximal 674 Fahrern sind persönliche Daten wie Sozialversicherungsnummern, Führerscheinfotos oder Nummernschilder preisgegeben worden.

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Gehaltsliste im Rucksack

10.08.2015

In einem Hamburger Park wurden nichtöffentliche Unterlagen des Hamburger Sportvereins entdeckt. Auf diesen waren u.a. die Gehaltslisten der Spieler, Angaben zu Prämien und Vertragsdetails zu entnehmen.

Die bisherige Erklärung war, dass ein Rucksack gestohlen worden ist.

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Spähangriff im Bundestag

11.06.2015

Ein Datenleck unbekannten Ausmaßes ereignet sich im Bundestag. Dort bemerkten IT-Spezialisten, dass russische Hacker die Rechner attakiert haben. Zudem ist eine Spähsoftware vorgefunden worden.

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Kandidaten zur Pflegeausbildung

05.06.2015

Der Verein zur Förderung der Familiengesundheit e.V. suchte nach Kandidaten zur Pflegeausbildung und hielt die Kontaktdaten der Interessenten einschl. Einschränkungen und Sonderwünsche in einem online erreichbaren Dokument fest.

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Krankenstand der Belegschaft

05.06.2015

Bei der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus wurde die Urlaubsplanung von 30 Mitarbeitern im Internet abgelegt. Neben Urlaubswünschen, Fortbildungen und der Bereitschaft für Bereitschaftsdienst und Nachtdienst für die Jahre 2013 und 2015 war bei einer Mitarbeiterin auch die Anzahl der Fehltage wegen Krankheit vermerkt.

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Öffentliche Kommunalpolitik in Landsberg

28.04.2015

In Landsberg standen auch alle nichtöffentlichen Sitzungsteile und Anlagen über mehrere Monate im Ratsinformationssystem zur Verfügung. Ursache war eine Fehlkonfiguration des Systems.

Einsehbar waren einerseits Erlöse von Grundstücksverkäufen bzw. -ankäufen, Besoldungsgruppen in der Verwaltung (insb. wurden 22 Beamte im Oktober 2014 in eine höhere Besoldungsgruppe beschlossen).

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Abi-Prüfungen vorerst im Netz

23.03.2015

In Baden-Württemberg stellte der Sohn eines Lehrers die Lösungen der Abiprüfung im Fach Mathe ins Netz. Auch wenn dies ein vorsätzliches Datenleck aus Sicht des Schülers ist, so ist es aus Sicht des Lehrers grob fahrlässig. Das Ministerium geht derzeit davon aus, dass die Ergebnisse erst nach dem Prüfungstag kursierten, so dass die Prüfungen nicht wiederholten. Ob der Täter aber bereits im Vorfeld Kenntnis vom Inhalt hatte, wird wohl noch zu klären sein.

Datenlecks dieser Art sind vermeidbar. Entweder dadurch, dass das Ministerium die Lösungen erst am Prüfungstag in die Post gibt. Oder dass die Lösungen in der Schule verwahrt werden und erst nach der Prüfung den Lehrer übergeben werden (versiegelter Umschlag). Gerade Lehrer mit schulpflichtigen Kindern, die sich in den Abiturprüfungen befinden, stellen ein Risiko dar.

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