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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen von Februar 2015

Uber dem Gesetz

27.02.2015

Unbefugte konnten sich Zugriff auf die Datenbank von ca. 50.000 Fahrern des Fahrdienstleisters UBER verschaffen. Dort war es möglich, die Führerscheinnummern abzugreifen.

Der Vorgang ereignete sich im Mai 2014, im September 2014 wurde er entdeckt und im Februar 2015 publiziert.

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Zahlungsabwickler leckte

14.02.2015

Der deutschen Zahlungsanbieter Novalnet wickelt Zahlungsvorgänge für kleinere Webshops ab. Durch eine Panne waren die gespeicherten Kundendaten von ca. 700 bis 800 Shops öffentlich zugänglich.

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Irtum Justitia

09.02.2015

Beim Inkassobüro Intrum Justitia bekam ein Empfänger die Zahungsaufforderungen einer fremden Person. In diesen Schreiben waren die vollständigen Login-Daten enthalten, mit der der irrtümliche Empfänger sämtliche Daten ansehen und sogar verändern konnte.

(Auch wenn der Fall möglicherweise auf falsche Anaben zurückzuführen ist: gerade im Umgang mit Schulnderdaten gehört mehr Fingerspitzengefühl dazu, als mittels kalten Anschreiben vollen Zugriff zu den finanziellen Angaben einer Person zu gewähren)

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Swiss Leaks

08.02.2015

Auf unbekannte Weise sind Namenszuordnungen von anonymisierten Schweizer Konten der HSBC bekannt geworden. Dieses Datenleck ist unter dem Namen „Swiss Leaks” bekannt geworden. Unter den nun so enttarnten Kunden befinden sich u.a. Mitglieder von Regierungen anderer Staaten, Waffenhändler, Kriminelle und Prominente.

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Krankenversichertendaten

05.02.2015

Bei Anthem, der wohl zweitgrößten US-amerikanischen Krankenversicherung sind die Stammdaten der Versicherten, ehemaligen Versicherten und Mitarbeitern anhanden gekommen, es wird mit mehr als 10 Mio Datensätzen gerechnet. Zu den Datensätzen gehören Anschriften, Geburtstdaten, Sozialversicherungsnummer und Berufsangaben. Nicht betroffen seien medizinische Befunde, Krankenakten und Finanzdaten. Ursache sei wohl ein technischer Angriff gewesen.

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Falscher Adressat

03.02.2015

Bei der Schweizer Bank Bank Coop verschickte Kundendaten – wohl versehentlich – an den falschen Adressaten.

Es entstand die Debatte, ob so ein Fehler zum Vertrauensverlust führt, der eine sofortige Kündigung rechtfertigt.

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