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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen von Oktober 2010

Bankgeheimnis verletzt

29.10.2010

Wenn Banken Risikogutachten durch externe Beratungsfirmen durchführen, gehen sie mitunter selbst Risiken ein. Im Falle der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) traf das zumindest zu, sie haben dabei das Bankgeheimnis verletzt.

Begleitet wurde das Kreditunternehmen von PriceWaterhouse Coopers. Das erstellte Gutachten erhielt 30 Personen in gedruckter Form. Einer von denen schien es gescannt zu haben und einem kroatischen Internetprovider zugespielt zu haben.

In der Stellungnahme der Bank ist zu entnehmen, dass sie die aktuellen Kundenbeziehungen vertraulich handhabe. Zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Panne waren die Daten ca. 1 Jahr alt gewesen. Man möge anzweifeln, ob die Aktualität bei der Panne einen signifikanten Unterschied ausmacht…

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Zeit-Online: Kundendatenbank unzureichend gesichert

11.10.2010

Kriminelle sind in zwei unzureichend gesicherte Kundendatenbanken der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit eingedrungen. In der einen Datenbank sind die Abonnenten der Papierausgabe verzeichnet, sofern sie die Zeitung über die Internetseite bestellt haben. Von diesen wurden Namen, Adressen und E-Mail-Adressen abgegriffen. Die Daten werden inzwischen über Bittorrent im Internet verbreitet.

In der anderen Datenbank sind die Online-Kunden verzeichnet, welche die elektronische Ausgabe abonniert haben. Bei ihnen war außerdem die Kontonummer im Kundenprofil hinterlegt. Es soll sich um mehr als tausend Datensätze handeln. Genaue Zahlen wurden bisher nicht bekannt. Laut Die Zeit sind diese Daten bisher nicht auf Filesharing-Seiten aufgetaucht. Der Täter sei festgenommen und die Sicherheitslücken seien geschlossen worden.

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Hardwarepanne bei Bank Austria

06.10.2010

Für Kunden der Bank Austria war es für kurze Zeit möglich, in die Konten anderer Bankkunden zu sehen. In einem Knoten wurde die Sitzungen vertauscht. Potentiell betroffen waren Kunden, die am 05. Oktober 2010 zwischen 0:40 und 1:10 / 1:20 sich für das „Online Banking” angemeldet haben.

Die Bank hat die Panne mitlerweile bestätigt und die will die entsprechenden Kunden direkt informieren. heise online schätzt die betroffenen Kundenkreis auf eine einstellige Zahl.

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UNICEF veröffentlich Spender versehentlich

05.10.2010

Wie ein Sprecher von UNICEF Deutschland laut DPA mitteilte, waren durch eine fehlerhafte Servereinstellung, Daten von Firmen im Internet zugänglich, die an das Kinderhilfswerk gespendet hatten. Sichtbar waren Anschrift, Kontonummer und Höhe der Spende. Daten von Privatspendern waren nicht betroffen.

Die 147 Firmen und die für den Datenschutz zuständige Aufsichtsbehörde wurden sofort von UNICEF informiert.

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