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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen von Dezember 2007

Royal Mail stellt Kontoauszüge falsch zu

24.12.2007

Die britische Post hat Kontoauszüge an die falschen Empfänger zugestellt. Angeblich soll es sich dabei um 5.500 Kontoauszüge von Rentnern handeln. Wie der Guardian berichtet bestreitet die Royal Mail dies allerdings. Nach ihren Angaben sollen nur 120 Personen betroffen sein.

Zu der Panne war es gekommen, weil ein Subunternehmen die Adressen verwechselt hatte. Der Vorfall kam erst an die Öffentlichkeit, als ein Beamter des Arbeits- und Rentenministeriums seine Kollegen darüber informierte.

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Britischer Gesundheitsdienst verliert Patientendaten

23.12.2007

Nach den vergangenen Datenpannen bei den Insel-Behörden wurden nun Überprüfungen in den meisten staatlichen Stellen durchgeführt. Wie Sunday Mirror berichtet entdeckte man beim National Health Service (NHS) in neun Niederlassungen insgesamt zehn Datenverluste.

Eine Niederlassung soll eine CD mit Namen und Adressen von 160.000 Kindern verloren haben. Bei einer anderen sind die Daten von 244 Krebspatienten abhanden gekommen. Das Gesundheitsministerium beruhigte: Es sei nicht bekannt, dass die Daten Kriminellen in die Hände gefallen seien. Unabhängig davon dürfte der Widerstand gegen ein zentrales Patientenregister im Vereinigten Königreich damit gewachsen sein.

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Fahrerlaubnisanwärter

18.12.2007

Den britischen Behörden ist Ende Dezember eine weitere Datenpanne anzulasten. Die „Driver and Vehicle Licensing Agency” hat das amerikanische Unternehmen „Pearson Driving Assessments” mit der Vorbereitung der theoretischen Fahrprüfungen beauftragt. Dazu wurden Festplatten ausgetauscht, von denen eine abhanden gekommen ist. Der Vorfall ereigniete sich ungeführ im Mai 2007, zu diesem Zeitpunkt wurden die britischen Behörden bereits informiert. An die Öffentlichkeit gelangte das Datenleck erst kurz vor Weihnachten.

Auf der Festplatte befanden sich Datensätze von 3 Millionen Fahrschülern, welche zwischen 2004 und 2007 zur theoretischen Führerscheinprüfung angetreten sind. Die Datensätze enthielten Namen, postalische und elektronische Adressen sowie Telefonnummern, laut Aussage der Verkehrsministerin Ruth Kelly jedoch keine Bankverbindungen.

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