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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen, die von TNS (mit)verusacht worden sind

Personaldaten für alle Mitarbeiter zugäglich

04.07.2008

Über eine Sicherheitslücke waren im firmeninternen Netz des Marktforschungsinstituts TNS Infratest/Emnid rund 41000 persönliche Datensätze über 4000 freie Mitarbeiter einsehbar. Um in das System einzudringen war allerdings ein Passwort nötig, so dass die Mitarbeiter nur untereinander ihre Daten einsehen konnten.

Das Passwort war dem Chaos Computer Club zugespielt worden, der die Sicherheitslücke aufdeckte. Das Hamburger Abendblatt berichtete über den Fall:

Konkret konnten Namen, Anschriften, Geburtsdatum, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Mitarbeitern eingesehen werden. Bei vielen Personen seien zudem Monatseinkommen, Kontoverbindungen, Krankenversicherungsdaten und Kreditkarteninformationen zugänglich gewesen.

Nachtrag:
Laut Chaos Computer Club handelte es sich nicht um 4000 freie Mitarbeiter, sondern um 40000 Personen, die sich für das Institut für Umfragen zur Verfügung stellen. Die Daten waren scheinbar doch nicht passwortgeschützt, sondern konnten einfach mit Kenntnis der URL erreicht gewesen. Außerdem sollen die Datensätze sehr detailliert werden (etwa auch eine Auflistung der Haushaltsgeräte im Besitz dieser Personen). Die Presse sei von TNS falsch informiert worden.

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