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die chronik der datenpannen

Adresse vom Frauenhaus

09.09.2002

Die Adresse eines Frauenhauses bei Tübingen enthielt bei der Deutschen Telekom einen Sperrvermerk – zum Schutz der dortigen Frauen und Kinder. Über 20 Jahre war es der Einrichtung gelungen, die eigentliche Adresse geheim zu halten – bis der Deutschen Telekom eine kleine Panne passierte. Die Adresse gelangte sowohl ins Internet als auch ins gedruckte Telefonbuch.

Die Konsequenz ist: die Sicherheit der Bewohnerinnen und der Aktiven ist nicht mehr gewährleistt, somit mußte die ganze Einrichtung sofort schließen. Die Bewohnerinnen wurden in andere Frauenhäuser bzw. speziell angemietete Privatwohnungen umquartiert. Das Haus, in dem unter anderem 150.000 Euro investiert worden, steht zum Verkauf an.

Die Telekom sieht der Panne gelassen entgegen, „eine Veröffentlichung geheimer Daten [gehöre] zum Lebensrisiko”.

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Laptop vom Chef geklaut

29.09.2000

Während einer Tagung von amerikanischen Wirtschaftsjournalisten wurde der Laptop vom Geschäftsführer der Qualcomm entwendet. Details ob auf dem Rechner sensible Daten vorlagen, ist nicht bekannt – wohl aber anzunehmen, denn der Rechner soll, so eine Sprecherin des Unternehmens, auch für Geschäftszwecke eingesetzt worden sein.

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GMX: Schwachstelle ermöglicht die Übernahme fremder Mailkonten

18.07.2000

Über eine technische Schwachstelle war es möglich die Passwörter von E-Mailkonten zu ändern und damit dem Nutzer ein erneutes Anmelden zu verwehren.

Ein Hacker hatte dazu eine HTML-E-Mail verschickt welche, wenn sie im Webmail geöffnet wurde, über den Source-Link eines Image-Elements ein Script nachlud. Das Script las die Session-ID im Referrer aus. Mit der gültigen Session-ID wurde dann das Passwort geändert.

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Laptop des US-Außenministeriums

17.04.2000

Bei einer Konferenz kam ein Laptop des State Department (Außenministerium der USA) abhanden. Auf dem Gerät befanden sich auch streng geheime Informationen, auf die nur Mitglieder eines Projekts Zugriff hatten. Möglicherweise wurde der Laptop von Mitarbeitern einer Baufirma, welche Arbeiten im Gebäude durchführte, entwendet.

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Goslar entsorgt falsch

30.11.1999

Vertrauliche Dokumente der Landkreisverwaltung wurden nicht vertraulich geschreddert, sondern lagen auf dem Betriebsgelände der Entsorgungsfirma, darunter auch Unterlagen der Jugendgerichtshilfe. Die Zwischenbilanz der Behörde:

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde bei uns der letzte Schritt der Aktenvernichtung nicht richtig vollzogen

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