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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen, in denen es um Finanzdaten geht

BND kauft Bankdaten von LGT-Mitarbeiter

14.03.2008

Der Bundesnachrichtendienst hat Bankdaten von einem ehemaligen Mitarbeiter der Liechtenstein Global Trust Treuhand gekauft. Der Mitarbeiter hatte die Daten erlangt, als er mit der Digitalisierung des Archivs beauftragt wurde. Die Daten geben Auskunft über Steuersünder und machten vorallem in Deutschland Schlagzeilen.

Nachtrag, 08.02.2010: Die Bank muss den betroffenen Kunden nun möglicherweise eine Entschädigung in Millionenhöhe zahlen, weil sie nicht rechtzeitig über die Datenpanne informiert hat.

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Laptop mit 153000 Personaldaten weg

19.01.2008

Ein Offizier der Royal Navy hatte seinen Laptop im Auto auf einem Parkplatz in Birmingham liegen lassen, wo er nachts gestohlen wurde. Er enthielt laut ersten Berichten die Daten von 600000 Angehörigen und Bewerbern der britischen Marine, Marineinfanterie und Luftwaffe. Teilweise waren Angaben zur Person, Wohnort, Pass- und Sozialversicherungsnummer, sowie medizinische Daten gespeichert. Von 3500 Personen befanden sich auch die Bankdaten auf der Festplatte.

Zuerst wurde davon ausgegangen, dass die Daten verschlüsselt sind. Vom Verteidigungsministerium hieß es allerdings mittlerweile, dass es sich um unverschlüsselte Daten handle. Die Anzahl der Datensätze wurde nach unten korrigiert: So seien nur noch 153000 Personaldaten betroffen.

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Regierungsdokumente am Straßenrand

18.01.2008

Ein aufmerksamer britischer Bürger hatte zuerst am 06.November 2007 und erneut am 18.Januar 2008 Dokumente mit sensiblen Informationen am Straßenrad in der Nähe des Flughafens von Devon gefunden. Die Daten kamen vermutlich beim Zustelldienst TNT abhanden, der den Verlust aber nicht unmittelbar eingestehen wollte.

Die Dokumente enthielten unter anderem Renten- und Arbeitsinformationen, Bankauszüge und Passkopien. Die Behörde für Arbeit und Altersversorung nahm Ermittlungen in dem Fall auf.

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Royal Mail stellt Kontoauszüge falsch zu

24.12.2007

Die britische Post hat Kontoauszüge an die falschen Empfänger zugestellt. Angeblich soll es sich dabei um 5.500 Kontoauszüge von Rentnern handeln. Wie der Guardian berichtet bestreitet die Royal Mail dies allerdings. Nach ihren Angaben sollen nur 120 Personen betroffen sein.

Zu der Panne war es gekommen, weil ein Subunternehmen die Adressen verwechselt hatte. Der Vorfall kam erst an die Öffentlichkeit, als ein Beamter des Arbeits- und Rentenministeriums seine Kollegen darüber informierte.

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Komplette Kindergelddatenbank - verloren

21.11.2007

Statt dem britischen Rechnungshof nur die angeforderten Daten zu senden, verschickte die Steuerbehörde in Newcastle gleich die ganze Kindergeld-Datenbank auf CD per Post. Unverschlüsselt versteht sich. Die Datenträger kamen nie an. Die Datenpanne betrifft etwa 25 Millionen britische Kinder und Kindergeldempfänger. Die Daten enthalten Namen, Adressen und Geburtsdaten von Antragstellern, ihren Partnern und Kindern, Verwandtschaftsbeziehungen zwischen ihnen, Nationale Versicherungsnummern und Bankverbindungen. Die Suche nach dem Loch wurde bereits wenige Wochen später abgebrochen.

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Kartenhaus zusammengefallen

04.10.2007

Der Hamburger Ticketverkäufer Kartenhaus, der hauptsächlich im Internet aktiv ist, musste einen Datenklau eingestehen. Unbekannte erbeuteten Kreditkartendaten von Käufen, die zwischen Oktober 2006 und September 2007 über den Webshop der Tochter von Ticketmaster Europe abgewickelt wurden. Der Hack eines Servers in Großbritannien betrifft 66.000 Kunden.

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VeriSign-Laptop geklaut

06.08.2007

Aus dem Auto eines Mitarbeiters der Internet-Sicherheitsfirma VeriSign wurde ein Laptop gestohlen. Auf diesem waren – selbstverständlich unverschlüsselt – Personaldaten gespeichert. Es ist nicht bekannt, wie viele Mitarbeiter von dem Vorfall betroffen sind. Die Datensätze enthalten Name, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer, Telefonnummer, Postadresse der Mitarbeiter sowie Informationen über deren Gehalt.

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Gehaltsinformationen auf Abwegen

18.05.2007

Dem Telefonausrüster Alcatel-Lucent ist ein Datenträger mit persönlichen Angaben zu seinen Angestellten verloren gegangen oder gestohlen worden. Der Datenträger sollte zu einem Versicherungsträger transportiert werden, schien am Ziel aber nicht angekommen zu sein. Auf dem Datenträger waren Gehaltsinformationen, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern. Die genaue Zahl scheint unbekannt zu sein, die Firma beschäftigt zum Zeitpunkt der Panne ca. 20.000 Mitarbeiter und hatte ca. 180.000 ehemalige.

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M&S-Laptop geklaut

09.05.2007

Eine Druckerei sollte im Auftrag der britischen Einzelhandelskette Marks & Spencers Briefe an die Angestellten versenden. Zu diesem Zweck verfügte die Druckerei über einen Laptop mit Personaldaten von M&S. Dieser wurde gestohlen. Namen, Postadressen, Geburtsdaten, Krankenversicherungsdaten, Telefonnummern und Gehaltsinformationen von 26.000 Mitarbeitern lagerten unverschlüsselt auf der Festplatte des Rechners.

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Externe Festplatten mit Gehaltsinformationen

08.05.2007

Die Transportation Security Administration (TSA) ist eine Behörde, die für die Sicherheit an den amerikanischen Flughäfen verantwortlich ist. Dieser Behörde ist im Mai 2007 eine Festplatte mit 100.000 Datensätzen über Mitarbeiter aus einem kontrollierten Bereich der Personalabteilung in Behördenzentrale verlorengegangen. Betroffen sind Mitarbeiter, die im zwischen Januar 2002 und August 2005 für diese Behörde gearbeitet haben. Die Datensätze bestehen unter anderem aus Namen, Sozialversicherungsnummern, Geburtsdaten, Gehaltsinformationen und Bankverbindungen. Der Geheimdienst ist nun auf der Suche, den Mitarbeitern spendierte man eine Versicherung über 25.000 Dollar bei Mißbrauch der Daten.

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