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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen, in denen es um Finanzdaten geht

Fiskus profitiert von Datenleck

17.04.2007

Die deutschen Steuerbehörden haben ein Datenleck bei der schweizer Bank Julius Bär ausgenutzt um Steuersündern auf die Schliche zu kommen. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Bank, der mit dieser schon seit einigen Jahren im Streit lag, hat dem Fiskus vermutlich einen Brief zukommen lassen, in dem er Namen, Adressen und Vermögen von Steuersüdern benennt. Die betroffenen Personen hatten bereits 2003 Vermögenswerte zwischen jeweils 5 Mio. und 100 Mio. US-Dollar ins Ausland transferiert. Die Geschäfte liefen über eine Tochter der Bank Julius Bär auf den Cayman-Inseln.

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45,7 Mio Debit-/Kreditkartennummern

30.03.2007

Im Januar 2007 fand ein Einbruch beim US-Einzelhändler „TJX Companies” statt. Dabei sind laut Medienberichten mindestens 45,7 Millionen Debit-und Kreditkartennummern gestohlen worden. Betroffen sind neben amerikansichen Kunden vor allen auch 451.000 britische Kunden der Kette „T.K. Maxx”, die in den vergangenen Jahren Waren zurückgaben.

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75.000 Kontoauszüge per Post

30.01.2007

Eine Britin wollte ihren Kontoauszug von HBOS per Post haben – und erhielt anstelle eines Briefes fünf dickte Umschlägen. In jedem dieser Briefe steckten 500 Seiten mit Angaben über die Finanzverhältnisse anderer Banken. Insgesamt 75.000 Kontoauszüge wurden versendet. Unklar ist, wie es zu der Panne gekommen ist, sie sei – so ein Sprecher der Bank – ein bedauerlicher Einzelfall.

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USA: Datenklau im AT&T-Webshop

29.08.2006

Zahlreiche Kunden des Telefonanbieters AT&T wurden beim Einkauf in dessen Webshop ihrer Daten beraubt. Unbekannte waren in das System eingedrungen und ergatterten Kreditkartendaten tausender Kunden, die DSL-Router gekauft hatten.

AT&T verhielt sich aber nach Eintritt des Schadens vorbildlich: Der Webshop wurde sofort deaktiviert und alle betroffenen Kunden sowie deren Kreditkartenunternehmen wurden unverzüglich informiert. Außerdem kündigte man an eventuelle finanzielle Schäden zu ersetzen.

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Starke Häufung von Kreditkartenbetrug

09.03.2006

Bei einigen US-amerikanischen Banken ist es zu einer starken Vermehrung von Betrugsfällen gekommen. Betroffen sind insbesondere Kunden von Bank of America, Washington Mutual, Citibank und Wells Fargo. Teilweise wurden bei unerlaubten Abbuchungen ganze Konten leer geräumt.

Es wird vermutet, dass die Täter in Server von Drittfirmen eingedrungen sind, bei welchen die betroffenen Personen mit ihrer Kreditkarte bezahlt hatten. Um welche Firmen es sich handelt scheint aber immernoch unklar.

Inzwischen haben mehrere Hundert Bankkunden unerlaubte Abbuchungen angezeigt. Die Kreditkarten werden von den Banken ausgetauscht.

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40 Millionen Kreditkartendatensätze erbeutet

18.06.2005

Hacker haben beim amerikanischen Kreditkartenhersteller und Abrechnungsdienstleister Card-Systems Solutions bereits im Mai vierzig Millionen Kundendatensätze erbeutet. Betroffen sind ungefähr dreizehn Millionen MasterCard-Kunden, sowie Kunden von VISA und anderer kleinerer Kreditkartenorganisationen.

Die gestohlenen Daten laden zum Identitätsdiebstahl ein, obwohl sie angeblich zumindest keine Sozialversicherungsnummern und Geburtsdaten enthalten. So wurden zahlreiche Phising-Mails versand, in denen die Nutzer aufgerufen wurden auf gefälschten MasterCard-Internetseiten ihr Profil zu vervollständigen.

Die Welt schreibt:

Die Daten können Betrüger dazu nutzen, eine andere Identität anzunehmen, Konten zu eröffnen und Schulden zu machen. Häufig dauert es Monate, bis die Betroffenen bewiesen haben, daß sie Schulden oder Käufe nicht selbst gemacht haben.

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Citigroup-Kundendatensätze

07.06.2005

Am 2. Mai 2005 gingen bei der Citigroup Magnetbänder auf Reisen, von denen zwei nicht beim Empfänger in Texas angekommen sind. Transportiert werden sollten sie mit UPS. Aufgrund häufender Datendiebstähle sollten strengere Sicherheitsbestimmungen gelten, die aber teilweise nicht angewendet worden. So sollte jedes Paket seperat gescannt – und nicht pauschal über einen Frachtbrief.

Auf den Bändern waren unverschlüsselte Daten von mehr als 3,9 Mio Kunden der Citigroup. Neben dem Namen waren Adressen, Sozialversicherungsnummern, Kontonummern, Kontobewegungen und Kreditinformationen gespeichert.

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Kreditkartendaten aus dem Schuhgeschäft

19.04.2005

Unbekannte haben Kreditkartendaten von mehr als 1,4 Mio Kunden der amerikanischen Schuhladenkette „DWS Shoe Warehouse” gestohlen. Betroffen sind Kunden, die im Zwitraum von November 2004 bis Februar 2005 in 108 (von insgesamt 178) Filialen mit einer Karte bezahlt haben.

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Einbruch bei LexisNexis

13.04.2005

Der Online-Dienstleister LexisNexis hat eingeräumt, daß Unbekannte beim Tochterunternehmen Seisint insgesant 59 Mal in die Datenbank eingedrungen sind. Dabei entwendeten sie mehr 310.000 Datensätze mit Namen, Adressen, Sozialversicherungsnummer und Führerscheindaten. Das Unternehmen führt Daten über Vorstrafen, Aktenkundigkeit bei Gerichten und Zahlungsversäumnisse für Immobilienmakler (Mieter), Firmen (Bewerber) und Geldinstitute (Kreditwürdigkeit).

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Backup-Tapes von US-Bundesbehörden

26.02.2005

Die Bank of America hat bei einem Transport von Backup-Tapes zwischen zwei Filialen einige Bänder mit Kreditkartendaten verloren. Auf den Tapes waren Kreditkartendaten von rund 1.2 Mio Mitarbeitern der US-Bundesbehörden, unter ihnen auch einige Senatoren und das Verteidigungsministerium.

Die Bank bestägit den Verlust:

a small number of computer data tapes were lost during shipment to a backup data center. The missing tapes contained U.S. federal government charge card program customer and account information.

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