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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen aus Deutschland, in denen es um Finanzdaten geht

Autovervollständigung zur Datenpanne

21.03.2016

Man tippt im E-Mail-Programm die ersten Buchstaben einer Adresse ein, das System schlägt automatisch eine Vervollständigung vor. Sie scheint plausibel zu klingen. Zwei Klicks. Und ein falscher Empfänger hat das Dokument.

So geschehen beim Mannheimer Energieversorger MVV Energie AG. Dort ging eine E-Mail mit einem Anhang von 1000 Kundendaten an eine außenstehende Privatperson. Zu den Datensätzen gehören Namen und Bankverbindungen.

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Steuerbescheide falsch zugestellt

04.02.2016

In der Verbandsgemeinde Wonnegau sind ca. 3000 Steuerbescheide an die falschen Adressaten verschickt worden. Verschiedene Empfänger haben neben den eigenen Steuerbescheid noch weitere bekommen. Der Fehler lag beim externen Dienstleister. Dieser hat Briefe mit gleichem Aktenzeichen zusammen getütet hat, obwohl die Briefe für verschiedene Orte vorgesehen waren.

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Prozesskostenhilfeantrag an Prozessgegner

28.01.2016

Panne in der sächsischen Justiz: das Amtsgericht Dresden übersandte die vollständigen Unterlagen eines Prozesskostenhilfeantrages (inkl. Kontoauszüge, Arbeitgeber-Bescheinigungen, Einkommensnachweise) an die Verteidiger des Angeklagten. Diese Daten gehen allerdings die andere Prozessseite nichts an. Im konkreten Fall geht um den Sohn von Sachsens Vize-Ministerpräsidenten. Asylgegner beschädigten sein Auto mit einem Baseballschläger und verletzten ihn dabei.

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70.000 neue Kreditkarten

22.01.2016

Genaueres ist zu dieser Datenpanne nicht bekannt. Aber die Postbank (55.000) und die Commerzbank (15.000) lassen gerade Kreditkarten auswechseln, weil offenbar Dritte Zugriff zu den Datenströmen erhalten konnten. Ehe die Daten missbräuchlich genutzt werden, werden diese Karten nun vorsorglich getauscht.

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Nachrichten zwischen Netzer des Kleiderkreisel einsehbar

19.01.2016

Durch einer Sicherheitslücke in einer Handy-Anwendung konnten Unbekannte auf die Nachrichten, die Nutzer der Plattform Kleiderkreisel (Second-Hand) untereinander austauschen. Da diese Funktion häufig für den Austausch von Kontodaten genutzt wird, waren diese damit ebenso einsehbar.

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Kostenübernahme an falschen Empfänger

01.12.2015

Die Knappschaft hat nach einem Presseartikel zu Folge einen Antrag auf Kostenübernahme für ein Rezept an die falsche Apotheke verschickt. Das Fax enthielt die vollständigen Versichertendaten.

Kommentar Solche Fehler sind leider nicht vermeidbar. Zu schnell ist eine Nummer falsch getippt (und anders bei IBAN gibt es keine Fehlertoleranz auf Faxnummern). In dem Falle hätte aber der scheinbare Verursacher mehr zur Aufklärung beitragen sollen.

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Lufthansa-Logins

16.11.2015

Unbekannte verschafften sich mit Login-Daten Zugriff auf verschiedene Profile von Lufthansa-Kunden. Genauere Angaben zum Umfang der Panne sind nicht bekannt, es ist davon auszugehen, dass mit einem gekaperten Login Zugriff auf alle relevanten Teile der Seite stattfinden konnte. Woher die Login-Daten stammen, ist ebenso unbekannt.

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Funktionierende Dummy-Adresse

02.09.2015

Diese Panne ist ein Grenzfall für diese Sammlung: eine bei einigen Shops verwendete Dummy-E-Mail-Adresse hatte tatsächlich einen Empfänger. Dieser wurde fortan mit Daten überschüttet. Kontonummern, Adressen, Geburtsdaten, eingescannte Unterschriften, Ausweisnummern, Handynummern.

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Gehaltsliste im Rucksack

10.08.2015

In einem Hamburger Park wurden nichtöffentliche Unterlagen des Hamburger Sportvereins entdeckt. Auf diesen waren u.a. die Gehaltslisten der Spieler, Angaben zu Prämien und Vertragsdetails zu entnehmen.

Die bisherige Erklärung war, dass ein Rucksack gestohlen worden ist.

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Zahlungsabwickler leckte

14.02.2015

Der deutschen Zahlungsanbieter Novalnet wickelt Zahlungsvorgänge für kleinere Webshops ab. Durch eine Panne waren die gespeicherten Kundendaten von ca. 700 bis 800 Shops öffentlich zugänglich.

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