Sprung zum Inhalt / Skip to main content

die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen aus Vereinigte Staaten

E-Mails von Monsanto veröffentlicht

01.03.2012

Nachdem die Cracker von Anonymous bereits im letzten Jahr einen Angriff gegen Monsanto gestartet hatten, veröffentlichten sie nun erneut Daten aus dem Unternehmen auf Pastebin.

Neben E-Mail-Adressen von Mitarbeitern befinden sich dort reichlich 30 E-Mails und einige Berichte. Einige enthalten auch persönliche Daten von Mitarbeitern und Dritten. Die Daten sind bereits älteren Datums.

Kommentar hinzufügen

Verlust von Patientendaten führt zum Konkurs

13.02.2012

Das Office of Workers’ Compensation Programs des Arbeitsministeriums im US-Bundesstaates Colorado hat unter anderem die Aufgabe für eine medizinische Versorgung von Angestellten der Atomindustrie zu sorgen. Zu diesem Zweck wurde die mittlerweile insolvente Impairment Resources LLC, ein Unternehmen aus dem Bereich Betriebsmedizin, involviert. Ein Einbruch in deren Hauptquartier führte zum Verlust von 14.000 unverschlüsselten Patientendaten und schließlich zum Konkurs der Firma.

Kommentar hinzufügen

Anwaltskanzlei gehackt: Akten über Kriegsverbrechen veröffentlicht

06.02.2012

Hacker der Gruppe Anonymous sind in einen Server der US-amerikanischen Anwaltskanzlei Puckett & Faraj eingedrungen und haben zahlreiche Akten veröffentlicht. Neben sehr persönlichen Dokumenten zu einem Vergewaltigungsfall und über den Verteidiger eines Guantanamo-Häftlings befanden sich darunter Verhörprotokolle und E-Mails zum Massaker von Haditha. US-amerikanische Soldaten hatten in der irakischen Stadt 2005 ein Kriegsverbrechen begangen, indem sie als Reaktion auf einen Anschlag 24 unschuldige Zivilisten ermordeten. Die Akten sind besonders deshalb brisant, da die angeklagten Soldaten bis auf den Sergeant freigesprochen wurden – letzterem wurde der Dienstgrad degradiert.

Kommentar hinzufügen

Anonymous hackt Telefonkonferenz von Polizeibehörden

03.02.2012

Eine Gruppe von Crackern, welche sich selbst zur Gruppe Anonymous zählen, haben Zugriff eine Telefonkonferenz von FBI und Scotland Yard erlangt. Sie hatten zuvor eine E-Mail mit den Zugangsdaten abgefangen. In der Konferenz ging es um die Verfolgung von straffällig gewordenen Mitgliedern der Gruppe. Die Konferenz wurde aufgezeichnet und auf Youtube veröffentlicht.

Kommentar hinzufügen

Symantec Anti-Virus-Quellcode veröffentlicht

06.01.2012

Die Überschrift mag eine Open-Source-Initiative des Anti-Viren-Programmherstellers Symantec vermuten lassen. Allerdings verbirgt sich dahinter eine Aktion der indischen Hackergruppe Lords of Dharmaraja. Diese sind vermutlich in einen Server eingedrungen, welcher Teil eines Spionageprogramms des indischen Militärs war und haben den Quellcode dort gestohlen. Einem anderen Bericht zufolge könnten die Daten auch aus einem Einbruch in die Server von Symantec im Jahre 2006 stammen.

Symantec befürchtet nun zum einen Schaden, weil sich Konkurrenten an dem Quellcode bedienen könnten, obwohl er nicht aus einer aktuellen Programmversion stammt. Zum anderen könnten Entwickler von Schadsoftware eventuelle Sicherheitslücken der Symantec-Software ausnutzen, um ihre Programme unbemerkt auf einem Rechner einzuschleusen. Dies könnte deshalb eine Rolle spielen, da es sich um eine Softwareedition für Unternehmen handelt. Im Privatbereich gibt es durchaus populäre quelloffene Virenscanner.

Möglicherweise wurde mit dem Hack auch eine Spionage-Hintertür bei Apple- und RIM-Smartphones aufgedeckt, das behauptet zumindest die Hackergruppe, während Apple und RIM dementieren.

Kommentar hinzufügen

Kreditkartendaten von Militärklamottenkäufern gestohlen

29.12.2011

Bereits im August sollen Mitglieder der Vereinigung LulzSec Kundendaten von einem kalifornischen Online-Bekleidungshändler namens Special Forces Gear gestohlen haben. Diesen Hack machten sie allerdings erst jetzt öffentlich.

Unter den entwendeten Daten befinden sich 7.277 Kreditkartennummern, 40.854 E-Mailadressen und rund 36.000 Zugangsdaten zu den Kundenaccounts. Special Forces Gear betont, dass die Kreditkartendaten verschlüsselt sind. Allerdings behaupten die Cracker auch den geheimen Schlüssel vom Server entwendet zu haben, womit sie in der Lage wären die Daten zu entschlüsseln.

Der Shopbetreiber weiß bereits seit August von dem Einbruch in seine Server. Immerhin wurde der Webshop danach von einem entsprechenden Dienstleister unter Sicherheitsaspekten überarbeitet.

Kommentar hinzufügen

Cracker richten beim Versuch Robin Hood zu spielen Schaden an

26.12.2011

Eine Gruppe von Hackern oder Crackern, darüber kann man sich streiten, hat Server der US-amerikanischen Firma Strategic Forecasting (Stratfor) angegriffen und dabei Kreditkartendaten erbeutet. Sie konnten in die Datenbanken des Unternehmens eindringen, da diese schlecht gesichert waren. In einigen Fällen soll als Passwort der Firmenname verwendet worden sein.

Die Angreifer erlangten so Zugriff auf insgesamt 13.147 Kreditkartendatensätze. Diese nutzten sie um Geld auf die Konten von Hilfsorganisationen, wie dem Roten Kreuz und CARE, zu überweisen. So schön das auch klingen mag: Zum Einen könnte jeder betroffen sein, der eine Kreditkarte besitzt – und die ist heute längst kein Hinweis auf Reichtum mehr – zum Anderen könnte auch den Hilfsorganisationen ein Schaden entstehen, wenn sie das Geld aufwändig zurückbuchen müssen.

Die, welche die Daten erbeuteten, gaben sich als Mitglieder des Cracker-Kollektivs Anonymous aus. Das ist aber unklar, da andere Anonymous-Mitglieder dies dementierten.

Kommentar hinzufügen

Protokoll des Obama-Besuchs von der Straße aufgesammelt

19.11.2011

Während des Besuchs des us-amerikanischen Präsidenten, Barack Obama, in Australien hatte ein Passant Dokumente über den Ablauf der Visite auf einer Straße in der Hauptstadt Canberra aufgelesen. Die Dokumente enthielten Informationen über das Protokoll und die Sicherheitsvorkehrungen und waren folglich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Der Passant welcher die Dokumente gefunden hatte, war zufällig Sicherheitsfachmann von The Sydney Morning Herald.

Kommentar hinzufügen

Occupy Wall Street: Bankiersdaten

12.10.2011

Im Zuge der Festnahmen bei den Protesten gegen Finanzspekulanten in den USA (Occupy Wall Street) veröffentlichten Unbekannte persönliche Daten von Bankiers. Dabei handelt es sich um Adressen, Mobiltelefonnummern und Gehälter von Joseph Ficalora (Chef der New York Community Bank) und Kerry Killinger (ehem. Chef der Washington Mutual Bank). Die Daten sind allerdings teilweise schon veraltet.

Das zu Anonymous gehörende Kollektiv C@b!n Cr3w will bei erneuten Festnahmen von Demonstranten weitere Bankiersdaten veröffentlichen.

Kommentar hinzufügen

Datenklau im Stechpalmenwald

02.09.2011

Einige teils mehr, teils minder berühmte Hollywood-Persönlichkeiten sind den Veröffentlichungen einer Cracker-Bande zum Opfer gefallen. Die Kriminellen erlangten, vermutlich indem sie in E-Mail-Accounts eindrangen, Zugang zu einem Drehbuch eines Films, Nacktfotos einer Rapperin, privaten Fotos und Videos einer anderen Sängerin, sowie deren unveröffentlichtem Album und Krankenkassendaten und zu den Telefonnummern zahlreicher Prominenter. Die Daten wurden unter anderem auf pastebin.org und twitter.com veröffentlicht.

Sollte es sich hierbei mal wieder um einen PR-Gag handeln, dann wäre das zumindest eine sehr aufwändige Kooperation vieler Stars und Sternchen.

Kommentar hinzufügen

1 2 3 4 5 6 … 11 12