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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen aus Deutschland mit dem Suchbegriff »3«, in denen es um Persönliche Angaben geht

Die Teilnehmer eines Parteitages

01.05.2016

Am Wochenende vom 30.04./01.05. führte die Partei Alternative für Deutschland einen Parteitag durch. Eine Liste mit gut 2.100 Teilnehmenden (Akkreditierten) fiel Unbekannten in die Hände, die diese dann im Internet publizierten. Zu jeder Person waren Namen, Post- und E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und Mitgliedsnummern hinterlegt.

Anmerkung in eigener Sache: eine politische Bewertung des Datenlecks

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Steuerbescheide falsch zugestellt

04.02.2016

In der Verbandsgemeinde Wonnegau sind ca. 3000 Steuerbescheide an die falschen Adressaten verschickt worden. Verschiedene Empfänger haben neben den eigenen Steuerbescheid noch weitere bekommen. Der Fehler lag beim externen Dienstleister. Dieser hat Briefe mit gleichem Aktenzeichen zusammen getütet hat, obwohl die Briefe für verschiedene Orte vorgesehen waren.

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Bauausschuss begutachtet Krankenakten

09.09.2015

Bei der Begehung des örtlichen Bauausschuss in Bad Oldesloe im ehemaligen Schwesternwohnheim wurden Krankenakten in einem nicht verschlossenen Keller entdeckt. Zu dem entdeckten Material gehörten unter anderem Röntgenaufnahmen. Ein Teil des Materials nimmt Bezug zu einer mittlerweile aufgelösten Station. Laut Presse sollen diese Daten zu bereits verstorbenen Patienten gehören. Das Wohnheim soll zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut werden.

Anmerkung, die 1: Sollte Harald Zwingelberg, Referatsleiter beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz, tatsächlich (wie die Presse schreibt) der Auffassung sein, dass es für medizinische Unterlagen keine besonders hohen Anforderungen gebe, so sollte das ULD diesen Leiter ersetzen! Medizinsche Daten sind einerseits nach §3 (9) BDSG als Besondere Arten personenbezogener Daten eingestuft, zudem gilt die Schweigepflicht der Ärzte.

Anmerkung, die 2: Es ist im höchsten Maße fahrlässig, in verlassenen Gebäuden Krankenakten zu lagern. Das ist ein Versäumnis des Betreibers.

Anmerkung, die 3: Ebenso fahrlässig ist, wenn ein Krankenhausbetreiber Dritten unkontrolliert Zugang zu entsprechenden Räumen gibt. Die Panne ist nicht erst eingetreten, als der Bauausschuss den Keller betrat, sondern schon beim Betreten der Vermesser.

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Zeugnisse - für 3 Euro

10.08.2015

Der Ehemann einer Grundschullehrerin entsorgte den alten Computer, ohne ihn vorher von persönlichen Daten zu befreien. Neben eigenen Dokumenten wie Vertragsdaten (Versicherungen, Bausparen), Telefonrechnungen und Ärzteunterlagen, waren auch Daten der Lehrerin enthalten, eben wie Zeugnisse, Gutachten oder Festellungen von sonderpädagogischen Förderbedafs. Die Festplatte des Rechners landete auf einem Trödelmarkt.

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Mailverkehr der AfD

18.01.2015

Dem Magazin Spiegel wurden 3000 Mails aud intenen Kreisen der AfD zugespielt, aus denen sie einzelne Zitate in einem achtseitigen Artikel abdruckte.

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Aus einer Datenleckmücke bei DHL macht BILD den Supergau

21.09.2014

Das Satiremagazin Bild berichtete über eine Datenpanne des Paketdienstes DHL:

Auf einer Internetseite des Post-Paketdienstes DHL waren in der vergangenen Woche stundenlang persönliche Daten für jeden einsehbar.

Wer sich mit seinem Smartphone oder Tablet bei der Sendungsverfolgung von DHL anmeldete, bekam statt der eigenen zahlreiche fremde Lieferungen angezeigt. In kürzester Zeit waren Hunderte Daten abrufbar.

Es ist zugegebenermaßen journalistische Kunst, einen Tatvorgang in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen völlig unterschiedlich darzustellen und dabei die Realität zu verfehlen.

Wenn zum Abruf der Daten erst ein Login notwendig ist, liegen die Daten nicht für jeden frei zugreifbar.

Was ist aber tatsächlich passiert? Durch einen technischen Fehler bekamen Paketempfänger/Sender bei Eingang der Trackingnummer die E-Mail-Adressen anderer Kunden dargestellt.

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Ruinentourismus in altem Reha-Zentrum

14.07.2014

Wenige Monate nach dem Datenfund eines stillgelegten Krankenhauses in Bad Homburg sind ebenso alte Akten im ehemaligen Reha-Zentrum in Neukirchen gesichtet worden. Bei der Einstellung des Betriebes im Jahre 2002 wurden die Krankenakten nicht ausgeräumt, sondern verblieben am Standort. Im ehemaligen Chefzimmer verblieben noch Bewerbungsunterlagen.

Durch Ruinentourismus sind diese Akten nun aufgefallen und wurden bekannt. Notdurftig wurden sie nun zunächst innerhalb eines verschlossenen Raumes innerhalb der Liegenschaft gebracht. Die entgültige Entsorgung wurde noch nicht geklärt.

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Sie und 936 andere haben leider nichts gewonnen

20.01.2014

Die Hotelkette Hilton versendete die Nichtgewinnbenachrichtung ihres Adventskalendergewinnspieles an 937 Empfänger in offener E-Mail.

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Gesammelte Post

24.12.2013

Das Arbeitsamt Neubrandenburg (Neudeutsch: Jobcenter) verschickte Schreiben von 30 Leistungsempfängern in einem großen Briefumschlag an eine Unbeteiligte.

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Wer trägt welches Kleid?

04.11.2013

Die Münchener Bekleidungsmarke Talbot Runhof hat versehentlich interne Kundendaten an den Kundenewsletter verschickt. Dazu zählten einerseits Kontaktinformationen von 98 Kunden sowie eine Auflistung der Bestellungen. Zu den 143 Einzelverkäufen gibt es eine Preiskalkulation, so dass auch die Einkaufspreise ersichtlich sind. Zu den geschädigten sollen bspw. die Frau eines bekannten Fußballtrainers gehören.

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