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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen mit dem Suchbegriff »3«, die von US-Regierung (mit)verusacht worden sind, in denen es um Persönliche Angaben geht

USA: 191 Millionen Wählerdaten im Netz

28.12.2015

Um in den Vereinigten Staaten wählen zu dürfen, muss man sich registrieren. In vielen Bundesstaaten sind Teile dieser Daten öffentlich – aber nicht alle Daten und eben auch nicht in allen Staaten.

Die Daten von 191.337.174 amerikanischen Wahlberechtigten befanden sich in einer Datenbank, auf die Unbekannte zugreifen konnten. Der Betreiber der Datenbank ist unbekannt.

Zu den Daten sind vor allem persönliche Angaben (Name, Anschrift), Telefonnummern, die Option, ob man angerufen werden möchte, Zugehörigkeit zu einer Partei sowie Wahlhistorie (also an welchen Wahlen seit 2000 teilgenommen worden ist).

(Anmerkung: Die tatsächlichen Stimmabgaben gehören nicht dazu! Manche Presseerzeugnisse sprechen davon, dass Rückschlüsse auf das Wahlverhalten ziehbar sind, insb. durch die Mitgliedschaft in einer Partei sowie die Aktivität bei Wahlen)

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Verlust von 1137 Notebooks beim US-Handelsministerium

22.09.2006

Bei einer Inventur stellte das Handelsministerium der USA fest, dass 2001 1137 aller 30.000 Notebooks verloren hatte. Wie die PC-Welt schreibt gingen die Notebooks entweder aus unerfindlichen Gründen verloren oder sie wurden gestohlen.

Besonders pikant: Auf 249 Geräten befanden sich persönliche Daten von Staatsbürgern, die das Ministerium aber bisher nicht genauer zuordnen konnte. Denn im Ministerium war man sich bis dato überhaupt nicht bewusst, dass Daten unsachgemäß behandelt würden, wie das Ministerium etwas naiv erklärte.

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