Alle Datenpannen aus Vereinigte Staaten mit dem Suchbegriff »3«, in denen es um Staatsgeheimnisse geht
28.12.2015
Um in den Vereinigten Staaten wählen zu dürfen, muss man sich registrieren. In vielen Bundesstaaten sind Teile dieser Daten öffentlich – aber nicht alle Daten und eben auch nicht in allen Staaten.
Die Daten von 191.337.174 amerikanischen Wahlberechtigten befanden sich in einer Datenbank, auf die Unbekannte zugreifen konnten. Der Betreiber der Datenbank ist unbekannt.
Zu den Daten sind vor allem persönliche Angaben (Name, Anschrift), Telefonnummern, die Option, ob man angerufen werden möchte, Zugehörigkeit zu einer Partei sowie Wahlhistorie (also an welchen Wahlen seit 2000 teilgenommen worden ist).
(Anmerkung: Die tatsächlichen Stimmabgaben gehören nicht dazu! Manche Presseerzeugnisse sprechen davon, dass Rückschlüsse auf das Wahlverhalten ziehbar sind, insb. durch die Mitgliedschaft in einer Partei sowie die Aktivität bei Wahlen)
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22.05.2012
Die Cracker von Anonyous haben 1,7 GB Daten auf The Pirate Bay veröffentlicht. Diese stammen von einem Server der Statistikabteilung des US-Justizministeriums (Bureau of Justice Statistics) und sollen beweisen, wie korrupt US-amerikanische Behörden sind. Neben der Statistikdatenbank enthält die Sammlung auch E-Mails. Der Angriff kann auch als Racheakt auf die Schließung des Hosters Megaupload durch die US-Justiz interpretiert werden.
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02.09.2011
Cracker veröffentlichten eine etwa 3 GB große Datenbank welche Dokumente der texanischen Polizei enthält. Unter anderem sind E-Mails, Passwörter und persönliche Informationen von 28 Polizeipräsidenten enthalten. Die E-Mails sollen aus einer Abhöraktion stammen, welche die Cracker, im Rahmen der Aktion Antisec, einen Monat lang durchführten. Der Angriff ist damit der losen Cracker-Gruppierung Anonymous zuzuordnen.
Zum einen soll es sich dabei um eine Racheaktion handeln, da 14 Personen, welche verdächtigt werden, an einem DDoS-Angriff gegen Paypal teilgenommen zu haben, vor Gericht gestellt wurden. Zum anderen wollen die Cracker mit den veröffentlichten Dokumenten auf rassistisches Verhalten durch die texanische Grenzpolizei aufmerksam machen.
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21.04.2009
Gemeinsam mit anderen Staaten entwickelt das US-Verteidigungsministerium den sogenannten Top-Fighter „F-35”. Die streng geheimen Pläne liegen auf Rechnern des Pentagon. Einige davon sind auch ans Internet angeschlossen, um eine gemeinschaftliche Entwicklung mit den Partnerstaaten zu ermöglichen.
Hackern ist es nun gelungen eine Vielzahl an Daten von diesen Rechnern zu kopieren. Dabei können die bisher unbekannten Täter aber nur Zugriff auf Teile der Pläne gehabt haben. Möglicherweise fand der Angriff auch nicht direkt auf die Rechner des Pentagon, sondern auf Rechner in den beteiligten Ländern statt. Das Pentagon gab keine weiteren Details bekannt.
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