Alle Datenpannen, die von US Army (mit)verusacht worden sind, in denen es um Personaldaten geht
04.05.2012
Eine Hackergruppe mit dem Namen „die Unbekannten“ hat nach eigenem Bekunden die Webseiten mehrerer großer Organisationen auf deren Sicherheit hin überprüft. Nach Angaben von ZD.net befinden sich darunter die NASA, die ESA, US-Heer und Luftwaffe, das französische und bahrainische Verteidigungsministerium, die Thai Royal Navy, die Harvard University, Renault und Jordanian Yellow Pages. Die Organisationen wurden über die gefundenen Sicherheitslücken informiert, um diese zu schließen. Allerdings – und hier waren die Hacker wohl mit ihrer Ethik am Ende – wurden neben Beweisscreenshots auch Zugangsdaten zu den Servern und Daten von NASA- und ESA-Mitarbeitern veröffentlicht (Namen, Adressen, E-Mail-Adressen). Zumindest im Falle der ESA wurden SQL-Injections für den Angriff genutzt.
Kommentar hinzufügen
07.06.2006
Anfang Mai waren in einem Privathaus eines Militärangestellten in Aspen Hill (Maryland, USA) ein Laptop und eine Festplatte gestohlen worden. Mittlerweile wurde bekannt, dass darauf Personaldaten von über 25 Millionen Militärangehörigen gespeichert waren. So enthielten die Datenspeicher Namen, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern von 26,5 Mio. Veteranen und reichlich einer Millionen Soldaten, Reservisten und weiteren Angestellten.
Die Betroffenen befürchten nun, dass ihre Daten für Identitätsdiebstahl verwendet werden. So könnten zum Beispiel mit den erbeuteten Angaben Kredite aufgenommen werden. Das Verteidigungsministerium fürchtet indes, dass feindliche Geheimdienste an die Daten kommen könnten um die Adressen von Mitgliedern oder Dienstleistern der US-Armee herauszufinden.
Die Polizei hofft, dass sich der Täter nicht über den Wert seiner Beute bewusst sei. Vielleicht verkaufe er den Laptop an Eltern, welche ihren Kindern zu dieser Jahreszeit vermehrt Laptops für das bald beginnende neue Schuljahr schenken, hieß es.
26 Kommentare