Alle Datenpannen von November 2011 mit dem Suchbegriff »3«
26.11.2011
Durch einen Cracker-Angriff kamen dem südkoreanischen Online-Spielebetreiber Nexon Daten von 13 Millionen Spielern abhanden. Die Cracker kopierten Namen, Ausweisnummern und Passwörter. Bankdaten waren nach Angaben des Betreibers nicht dabei. Ausländische Kunden sollen von dem Vorfall nicht betroffen sein.
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24.11.2011
Unbekannte haben die Daten von Kunden des Fanshops von Borussia Mönchengladbach kopiert. Das Unternehmen, welches den Fanshop im Auftrag des Sportvereins betreibt hat die Betroffenen darüber informiert. Die Kundendaten enthalten E-Mailadressen und Postanschriften. Von 30 Personen sind außerdem die Bankdaten entwendet worden.
Bemerkt wurde der Einbruch in das System, als ein Borussia-Mitarbeiter eine entsprechende Phishing-Mail erhielt.
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23.11.2011
Ein Hausverwalter der kommunalen Wohnungsverwaltung im brittischen Birmingham hat bereits im Jahr 2009 einen USB-Stick mit den persönlichen Daten von 64.000 Mietern verloren. Dies wurde erst jetzt bekannt, als die Bürgerrechtsgruppe Big Brother Watch eine Studie über Datenpannen in der Verwaltung anfertigte.
Von 433 angefragen Behörden gaben 132 an, zwischen 2008 und 2011 insgesamt 1.035 Datenpannen gehabt zu haben. Die Studie kann man hier lesen.
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13.11.2011
Ein Brief von der Gerichtskasse Düsseldorf, welcher eigentlich ans Amtsgericht Oberhausen gehen sollte gelangte nie dort an. Soweit so schlecht. Allerdings landete die Post in einem Privatbriefkasten. Der Umschlag enthielt 93 Rechnungen der Gerichtskasse an Immobilienkäufer mit sensiblen Daten von Banken, Firmen und Vereinen aus der Region Oberhausen.
Der Brief war vermutlich an die falsche Adresse gelangt, da sich darin auch eine Rechnung an den Empfänger befand, welche im Sichtfenster zu sehen war.
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08.11.2011
Woher die Datenbank stammt ist noch nicht ganz klar. Sie beinhaltet Namen, Adressen, Telefonnummern, Sozialversicherungsnummern und E-Mailadressen finnischer Bürger. Bei einigen Datensätzen ist auch eine Bildungseinrichtung aufgeführt, welche von den Betroffenen besucht wurde. Es wird deshalb vermutet, dass das Datenleck aus dem Bereich der Erwachsenenbildung stammt. Von einigen der 16.000 Betroffenen wird ein und dieselbe Bildungsstätte als mögliche Quelle angegeben.
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04.11.2011
3593 Dokumente des Therapiezentrums Brücke in Rendsburg waren – vermutlich versehentlich – über das Internet abrufbar. Bei den medizinischen Dokumenten hat es sich um Behörden- und Klinikbriefe, medizinische Befunde und psychologische Dokumentationen gehandelt.
Zur Brücke-Gruppe gehört auch eine psychiatrische Einrichtung in Winnenden (Baden-Württemberg). Über diese gelangten weiter 162 Patienten-Dokumente ins Netz.
Der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) in Kiel, Tilo Weichert, spricht von der größten Panne dieser Art in Schleswig-Holstein. Es wird nun geprüft, ob Vorsatz im Spiel war.
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03.11.2011
Im Internet waren rund 3600 Behörden- und Klinikbriefe, medizinische Befunde und psychologische Dokumentationen aus Schleswig-Holstein sowie aus einer Psychiatrie-Einrichtung im baden-württembergischen Winnenden öffentlich aufrufbar
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