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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen aus Deutschland mit dem Suchbegriff »3«, die von Deutsche Telekom (mit)verusacht worden sind

Logindaten von T-Mobile-Mitarbeitern veröffentlicht

16.01.2012

Ein politisches Statement wollten die Cracker vom TeaMp0isoN hinterlassen, als sie die Webseite der Telekom-Mobilfunktochter T-Mobile hackten. Nach Ansicht der Gruppe ist das Unternehmen ein starker Verfechter des US-amerikanischen Patriot Act Ihrer Meinung nach rechtfertigte das eine SQL-Injection, welche die Logindaten von 80 T-Mobile-Mitarbeitern zu Tage beförderte. Die Passwörter wurden auf einer Internetseite veröffentlicht.

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Deutsche Telekom: Rückkehrerdaten online

27.01.2009

Einen Telefonanschluss kann man bei der Telekom praktischerweise auch online anmelden. Dazu füllt man ein HTML-Formular aus und schickt es ab. Danach erhält man einen Downloadlink, von dem man alle Daten als PDF herunterladen kann.

„Alle” Daten ist in diesem Fall nicht übertrieben. Der Link enthielt eine Zahl. Wurde diese verringert, so konnten problemlos die Daten anderer Neukunden, so genannter „Rückkehrer”, abgerufen werden.

Die PDFs enthielten alle von den Neukunden gemachten Angaben, also Name, Adresse, bisheriger Telekommunikationsanbieter, sowie öffentliche und nicht öffentliche Telefonnummern.

Der Konzern mit dem magentafarbenen T wurde vom Magazin Stern auf das Leck aufmerksam gemacht und meldete es sofort dem Bundesdatenschutzbeauftragten. Der Fehler wurde noch am Freitag, den 23.Januar behoben. Bis zu diesem Zeitpunkt waren geschätzte 500 bis 1000 Personen betroffen.

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Manipulierbare Kontodaten bei der Telekom

11.10.2008

Die Bankdaten von 30.000.000 Millionen Handy-Kunden waren verhältnismäßig leicht abrufbar und konnten manipuliert werden. Zudem konnten auch SIM-Karten gesperrt, Tarife verändert und neue Einzugsermächtigungen angelegt werden.

Geschützt waren diese Daten lediglich durch ein einfaches Passwort, welches in allen Filialen der Telekom (im Konzernjargon: T-Punkt) genutzt wurde. Durch diesen breiten Nutzerkreis verbreitete sich das Kennwort auch außerhalb des Konzerns.

Betroffen waren bei diesem Datenleck auch Politiker, Prominente sowie Wirtschaftsführer.

Das Datenleck wurde kurz nach Bekanntwerden geschlossen. Künftig wird bei jeder Änderung der Stammdaten eine Zahlenkombination per SMS an die hinterlegte Mobilfunknummer geschickt. Zudem ist durch diese Datenpanne die Öffentlichkeit sensibilisiert worden. Politiker der Grünen forderten eine gesetzliche Meldepflicht sowie die Möglichkeit Schadenersatzansprüche einklagbar zu machen.

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