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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen aus Vereinigtes Königreich mit dem Suchbegriff »3«

Strafenregister und Entlassungstermine

22.08.2008

Auf den britischen Inseln ist ein weiterer USB-Stick abhanden gekommen. In diesem Falle handelt es sich um unverschlüsselte Informationen über Häftlinge.

In Summe befinden sich persönliche Daten über 84.000 Gefangene, insb. über 10.000 Schwerverbrecher und ca. 30.000 Wiederholungstäter auf dem Stick. Neben Adressen, Namen und Geburtsdaten waren auch Strafenregister, sowie Entlassungstermine enthalten.

Verursacher der Panne ist die britische Firma „PA Consulting”.

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Laptop mit 153000 Personaldaten weg

19.01.2008

Ein Offizier der Royal Navy hatte seinen Laptop im Auto auf einem Parkplatz in Birmingham liegen lassen, wo er nachts gestohlen wurde. Er enthielt laut ersten Berichten die Daten von 600000 Angehörigen und Bewerbern der britischen Marine, Marineinfanterie und Luftwaffe. Teilweise waren Angaben zur Person, Wohnort, Pass- und Sozialversicherungsnummer, sowie medizinische Daten gespeichert. Von 3500 Personen befanden sich auch die Bankdaten auf der Festplatte.

Zuerst wurde davon ausgegangen, dass die Daten verschlüsselt sind. Vom Verteidigungsministerium hieß es allerdings mittlerweile, dass es sich um unverschlüsselte Daten handle. Die Anzahl der Datensätze wurde nach unten korrigiert: So seien nur noch 153000 Personaldaten betroffen.

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Fahrerlaubnisanwärter

18.12.2007

Den britischen Behörden ist Ende Dezember eine weitere Datenpanne anzulasten. Die „Driver and Vehicle Licensing Agency” hat das amerikanische Unternehmen „Pearson Driving Assessments” mit der Vorbereitung der theoretischen Fahrprüfungen beauftragt. Dazu wurden Festplatten ausgetauscht, von denen eine abhanden gekommen ist. Der Vorfall ereigniete sich ungeführ im Mai 2007, zu diesem Zeitpunkt wurden die britischen Behörden bereits informiert. An die Öffentlichkeit gelangte das Datenleck erst kurz vor Weihnachten.

Auf der Festplatte befanden sich Datensätze von 3 Millionen Fahrschülern, welche zwischen 2004 und 2007 zur theoretischen Führerscheinprüfung angetreten sind. Die Datensätze enthielten Namen, postalische und elektronische Adressen sowie Telefonnummern, laut Aussage der Verkehrsministerin Ruth Kelly jedoch keine Bankverbindungen.

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