Alle Datenpannen mit weltweiter Bedeutung mit dem Suchbegriff »3«
13.06.2011
Nun wurde auch ein Server des Computerspieleherstellers Bethesda Softworks gehackt. Die Cracker von LulzSec, welche auch schon für Angriffe auf Server von Sony verantwortlich waren, bekannten sich schuldig. Nach eigenen Angaben haben sie persönliche Daten von insgesamt 200.000 Nutzern kopiert. Bethesda forderte die Nutzer auf gleiche Passworte bei anderen Webdiensten unbedingt zu ändern.
Kommentar hinzufügen
06.06.2011
Die Acer-Niederlasssung in Europa hat, laut Aussagen von „The Hacker News”, Daten von ca. 40.000 Kunden öffentlich auf FTP-Servern angeboten. Nach Ländern getrennte Excel-Dateien waren zu einem 13-MB-großen ZIP-Archiv gepackt. In den jeweiligen Datensätzen gab es Angaben zu Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie Seriennummern und Modellbezeichnungen. Nach Bekanntwerden der Lücke wurde der FTP-Server geschlossen, auf eine Stellungnahme von Acer wird noch gewartet.
Kommentar hinzufügen
27.04.2011
Der Elektronikkonzern verkauft mittlerweile nicht nur Hardware wie bspw. die Spielekonsolen, sondern bietet ebenso Online-Dienste an. In erster Linie können darüber die Kunden spielen, aber auch chatten oder das gemeinsame Ansehen von Filmen ist möglich. Viele neuere Spiele sind für das gemeinsame Spielen bereits ausgelegt. Zudem vertreibt Sony unter dem Namen Qriocity Musik und Videos. Und zu all diesen Nutzern gibt es natürlich auch Datensätze, eben zum Beispiel für Abrechungszwecke.
Unbekannte haben im Zeitraum zwischen 17. und 19. April Datensätze von über 100 Millionen Kunden erspäht. Darunter zählen bspw. Name, Anschrift, E-Mail-Adressen und Geburtsdatum. Unklar ist noch, ob auch Login, Kennwörter und die Liste der Käufe betroffen sind. Ausschließen will dies Sony jedenfalls derzeit nicht.
(Nach dem Satire-Magazin Titanic soll ein kleingewachsenen, dicklichen Klempner mit dunklem Schnauzbart, vermutlich italienischer Herkunft die Daten gestohlen haben)
Nachtrag vom 05.07.2011: Mittlerweile ist klar, dass auch 12 Mio. Kreditkartendaten erbeutet wurden. Von einem Missbrauch dieser Daten ist bisher nichts bekannt.
Sony-Chef Stringer hatte bereits vor dem Angriff in einem Interview geäußert, dass es in dieser „schlechten neuen Welt“ kaum möglich sei Daten vor Kriminellen effektiv zu schützen. Die japanische Regierung verbot mitte Mai sogar zeitweise den Neustart des PlayStation Network wegen zu hoher Sicherheitsrisiken. Der Chef des PlayStation Networks, Kazuo Hirai, wurde nach weiteren Sicherheitsproblemen beim Neustart des Netzwerkes ersetzt – und in den Aufsichtsrat befördert.
Kommentar hinzufügen
31.03.2010
Wie jede große Online-Plattform speist auch Facebook regelmäßig in den Nachtstunden neuen Code in sein System ein. Diesmal gab es dabei allerdings Probleme, die dazu führten, dass auch E-Mail-Adressen von Nutzern angezeigt wurden, die dies eigentlich verbieten.
Facebook ist derzeit auch wegen zu lascher Datenschutzbestimmungen im Gerede.
Kommentar hinzufügen