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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen mit dem Suchbegriff »foto«

Vermeintliches Schnäppchen

07.05.2010

Mit Hilfe der Zusatzanwendung Quip soll es möglichsein, auf dem iPhone unbegrenzt Multimedianachrichten (MMS) für einmalig 99ct zu verschicken. Der Trick des Anbieters war dabei, nicht das Bild an den Empfänger zu schicken, sondern lediglich Links. Und diese Bilder waren ungeschützt aufrufbar – und zudem durchnummiert.

Das Satiremagazin BILD schlachtete das Leck aus – und kommt zu der Erkenntnis dass Hacker Nacktfotos nun im Internet veröffentlicht hätten.

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Schülerplattform "haefft" mit zahlreichen Lücken

04.12.2009

Hätten sie nur weiter Hausaufgabenhefte vertrieben: der Chaos Computer Club entdeckt schwerwiegende Sicherseitsmängel beim Internetportal von haefft.de. Die Online-Community ist eine Sozial-Netzwerk-Plattform insbesondere für Schulkinder.

Auch ohne Kenntnis das Paßwortes war es möglich, an die hinterlegten Daten der Schüler zu gelangen. Und dazu zählten Fotos, Adressen, Freunde, Hobbys, Vorlieben sowie private Nachrichten. Auch Administrationskonten waren frei zugänglich.

Der CCC bemängelt zudem den Sachverstand des Betreibers, denn er brauchte mehrere Anläufe, bis die Sicherheitsproblematik überhaupt verstanden wurde – und man letztendlich die Plattform erst einmal vom Netz genommen hat.

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VZnet: „Private“ Daten aus SchülerVZ ausgelesen

28.10.2009

Offensichtlich gab es im SchülerVZ einige Sicherheitsprobleme, die mehrfach zum Abgreifen größerer Datenmengen geführt haben. Markus Beckedahl von netzpolitik.org wurde nun erneut eine Datenbank zugespielt. Sie enthält Namen und Geburtsdaten von 118.000 Berliner Schülern. Die Datenfelder Name und Geburtsdatum wurden nur exemplarisch gewählt, um zu zeigen, dass der Angriff auch als „privat“ eingestellte Daten enthüllt. Theoretisch hätten auch Datenfelder wie Schule, Wohnort, Beziehungsstatus, politische Einstellung, Geschlecht oder das Foto ausgelesen werden können, obwohl VZnet weiter behauptet, es wäre nicht möglich private (nur für Freunde sichtbare) Daten auszulesen.

Das Crawling erfolgte über die Suche des Netzwerks. Hier können verschiedene Profildaten eingegeben werden. Als Suchergebnis werden auch Profile von Nutzern angezeigt, welche die jeweiligen Daten auf „privat“ eingestellt haben. Die Datensätze wurden zur Beweissicherung dem Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) und dem Berliner Datenschutzbeauftragten, Alexander Dix, übergeben. Dix sprach im Zusammenhang mit dieser Datenpanne von einer „völlig neuen Qualität“. Da alle drei Plattformen der VZnet-Gruppe auf dem selben System basieren ist zu befürchten, dass „private” Daten auch schon bei MeinVZ und StudiVZ ausgelesen wurden.

Der Cracker, der die Daten ausgelesen hatte, betonte indes, dass er diese nicht für kriminelle Zwecke nutzen oder veröffentlichen möchte, es gehe ihm lediglich darum auf die bestehenden Sicherheitslücken aufmerksam zu machen. Bereits vor zwei Wochen waren mehrere Datenbanken mit persönlichen Daten aus den drei VZs aufgetaucht.

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VZnet: „Private“ Fotos auch ohne Berechtigung ansehen

19.10.2009

Die Pannenserie bei den VZnet-Netzwerken setzt sich fort. Spreeblick schreibt, dass es über die mobile Version von StudiVZ möglich ist auch Fotos einzusehen, für die man keine Berechtigung hat. Das heißt jeder Nutzer kann über sein Smartphone Fotos einsehen, die ein anderer Benutzer in seinem „privaten“ Bereich hat.

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VZnet: Ungelöschte gelöschte Daten

16.10.2009

Wie das Blog netzpolitik.org berichtet, löscht SchülerVZ Fotos nicht vom Server, wenn der Nutzer die Option „Löschen“ wählt. Links zu den Bildern behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Das allein wäre nicht unbedingt ein Problem. Allerdings richtet sich das Netzwerk an junge Nutzer, welche erwarten können sollten, dass „löschen“ auch tatsächlich löscht, oder wie es SchülerVZ in seiner FAQ behauptet: „Wenn du etwas löschst, ist es auch weg. Und das komplett!“

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Bewerbungsmappen bei E-Bay - Mit Inhalt!

18.09.2009

Die Frankfurter Rundschau erhielt kürzlich eine Kiste mit knapp 500 Bewerbungsmappen, die ein Schreibwarenhändler im Juli bei E-Bay für 10 Euro ersteigert hatte. Nahezu alle Bewerbungsmappen waren komplett bestückt, mit Lebenslauf, Foto, Adresse, Telefonnummer und Zertifikaten. Einige enthielten sogar ein Gesundheitszeugnis.

Nach Recherchen der Zeitung stammen die Unterlagen von der Firma CSS-Marketing. Interessant ist auch, dass deren Geschäftsführer die Bewerber vermutlich mit falschen Angaben gelockt und sich nun aus dem Staub gemacht hat. Die Mappen wurden von einem Mitarbeiter oder Azubi versteigert.

„Wir erleben sehr oft, dass sich bei Firmenauflösungen niemand um die Mitarbeiterdaten kümmert”, sagt Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein.

Der Originalartikel bei der Frankfurter Rundschau ist sehr interessant zu lesen.

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Falscher Empfänger

20.05.2009

Bei der HSH Nordbank scheint man die Empfänger von E-Mails mit sensiblen Daten nicht ausreichend zu identifizieren. So hat ein Fotograf seit einigen Monaten regelmäßig E-Mails mit sensiblen Daten von Bankkunden mit Namen und Guthaben der Kunden erhalten. Ursprünglicher Empfänger ist sie Deutsche Wertpapierservice-Bank gewesen.

Dem Artikel bei rponline zu urteilen, setzt sich die HSH Nordbank mit der Panne auseinander und geht von menschliches Versehen aus.

Trotzdem läßt die Panne gewisse Fragen offen:

Sachdienliche Hinweise, ob die HSH Nordbank geschludert hat oder ob das eigentliche Leck nicht dieser Nachrichtenversand sondern in den inneren Reihen der Bank sitzt, sind Willkommen!

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Tollpatsch bei Scotland Yard

08.04.2009

Eine Datenpanne ganz ohne Computer: Als Bob Quick, der Chefermittler der Anti-Terroreinheit des Scotland Yard am Mittwoch, 08.April zu einer Besprechung mit Premier Gordon Brown und Innenministerin Jacqui Smith, auf der Downing Street 10 eintraf, trug er Papiere mit den aktuellen Ermittlungsdaten unter dem Arm. Das sollte ihm zum Verhängnis werden.
Journalisten fotografierten ihn – und die Akten – beim Aussteigen aus seinem Fahrzeug. Die Fotos zeigten klar und deutlich den Inhalt des obersten Blattes: Angaben zu einer laufenden Anti-Terror-Überwachung.
Da die Daten schnell in die Medien gelangten musste die britische Polizei unverzüglich handeln. Der Zugriff auf die 12 Verdächtigen pakistanischer Herkunft erfolgte noch in der Nacht zum Donnerstag. Es ist nun allerdings fraglich, ob die bisher gesammelten Beweise für eine Verurteilung der Verdächtigen ausreichen.
Quick ist inzwischen von seinem Amt zurückgetreten.

Wie mittlerweile bekannt wurde mussten die Verdächtigen mangels Beweisen freigelassen werden.

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Festplatte mit Daten Zehntausender versteigert

27.08.2008

In einem Online-Aktionshaus wurde erneut eine Festplatte mit persönlichen Daten versteigert. In diesem Fall handelt es sich um Kontonummern, Namen und Adressen von Gemeindesteuerzahlern in Mittelengland, genauer gesagt von Charnwood in der Grafschaft Leicestershire.

Der Käufer äußerte gegenüber den Medien:

Ich kann in diesen Dokumenten lesen, wer finanzielle Probleme hat und wo der Gerichtsvollzieher vor der Haustür steht. [..] Ich war überwältigt, diese 35.000 Sachen, darunter Dokumente, Fotos und Memos, zu finden.

Die Gemeinde will den Fall prüfen, Konsequenzen sind bisher nicht bekannt geworden.

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Häftlingsdaten an Häftling verkauft

18.05.2008

In der Justizanstalt Graz-Karlau hat ein Gefängniswärter im Jahr 2005 persönliche Daten über 8.500 Häftlinge (das Justizministerium ist der Ansicht, daß es nur 800 waren) entwendet und an zwei Gefangene verkauft. Einer der beiden hat diese Datensammlung direkt an das Ministerium geschickt. Bei den Daten handelt es sich um Namen, Foto, Delikte, Vorstrafen, Namen der Eltern sowie Bekenntnisse zu Religionen.

Als Konsequenz wurde der Wärter entlassen und alle drei Beteiligten angeklagt. Die Betroffenen wurden über die Panne zunächst nicht informiert. Unter einer neuen Regierung sollte dieses Defizit ausgebügelt werden.

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