07.07.2011
Der gemeinsame Internetshop der Schulbuchverlage Westermann, Schöningh, Schroedel und Diesterweg ist Angriffen ausgesetzt worden. Dabei konnten Unbekannte vor allem die Kontodaten von vermutlich einer fünfstelligen Anzahl Kunden stehlen. Die Lücke wurde am 27.6. festgestellt, jedoch wurden erst am 7.7. die Kunden informiert. Die Betreiber der Plattformen raten den Betroffenen lediglich „Kontobewegungen laufend zu prüfen und verdächtigen Abbuchungen zu widersprechen.”
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05.07.2011
Die amerikanische Bank Morgan Stanley vermißt zwei CDs mit Datensätzen von insgesamt 34.000 Kunden. In den einzelnen Datensätzen waren Adressen, Kontodaten und die in den USA kritische Sozialversicherungsnummer enthalten, alles in unverschlüsselter Form.
Die beiden Datenträger werden bereits seit dem 8. Juni vermißt. Die Daten sollten ursprünglich an die New Yorker Steuer- und Finanzbehörde übermittelt werden. Laut Aussage eines Sprechers liegen keine Indizien für ein Verbrechen vor.
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05.07.2011
Dolphin ist ein alternativer Internetbrowser für das mobile Betriebssystem Android. Die Entwickler hatten eine Ankündigung für einen Betatest per Mail an mehrere tausend Interessenten versandt. Allerdings wurden dabei die E-Mail-Adressen aller Empfänger veröffentlicht.
Der Browser wird von der Firma MoboTap vertrieben.
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05.07.2011
Im Gegensatz zu dem Angriff vor 2 Wochen waren diesmal NATO-Server selbst das Ziel. Die Cracker erbeuteten 2646 Dateien. Da diese allerdings wahllos kopiert wurden, lässt sich über das genaue Ausmaß wenig sagen.
Einige Daten wurden bei The Hacker News veröffentlicht. Vermutlich wurde ein Exploit der Tomcat-Server-Software genutzt. Etwas lustig ist die veröffentlichte Tomcat-Konfigurationsdatei aber schon:
…
<user username="admin" password="admin"
role="manager"/>;
…
Als Grund für den Angriff wurde die Unterstützung von Nuklearwaffen durch die NATO genannt.
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04.07.2011
Eine Cracker-Gruppe, welche sich AntiSec nennt, hat die Zugangsdaten für einen Server des Computerherstellers Apple erlangt und im Internet veröffentlicht. Die Tabelle enthält 26 oder 27 Nutzernamen und Passwörter.
Die Daten stammen von einem Server, über den Apple vermutlich Umfragen zur Kundenzufriedenheit abwickelte.
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27.06.2011
Wie der Blogger aesthetico herausfand, war es auf mehreren Internetseiten der SPD Sachsen möglich detailierte Nutzerstatistiken ohne Passwortschutz einzusehen. Mal ganz abgesehen von der Legalität solcher Statistiken waren folgende Daten öffentlich zugänglich:
- Datum und Zeit,
- IP-Adresse,
- Nickname und vollständiger Name des Benutzers, sofern vorhanden,
- Browserkennung (User Agent),
- Herkunftsseite des Besuchers und
- besuchte Seiten im SPD-Internetangebot
Die Datensätze reichen zurück bis ins Jahr 2009.
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26.06.2011
Cracker sind in das Tradeportal des Softwareproduzenten Ubisoft eingedrungen. Der Spielehersteller ermöglichte es Händlern über diese Internetseite zusätzliche Informationen über (zukünftige) Produkte zu erlangen.
Diese Informationen stehen nun jedem offen, denn die vermutlich deutsche Hacker-Gruppe veröffentlichte die gestohlenen Account-Daten. Es handelt sich um die Bankdaten der Händler (u. a. die Media-Saturn-Holding und Nintendo), E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Name des Accountinhabers sowie die unverschlüsselten Passwörter. Insgesamt wurden etwa 1000 Datensätze veröffentlicht.
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26.06.2011
BBI steht für Berlin Brandenburg International, den Planungsnamen des neuen Flughafens Berlin Brandenburg. Interessenten konnten sich parallel zum Flughafenfest über eine Internetseite für den Probebetrieb bewerben.
Statt Anmeldungen entgegen zu nehmen, zeigte die Internetseite allerdings zeitweise die Anschriften der bereits registrierten Testpersonen an. Die Webseite wurde nach Bekanntwerden des Problems abgeschalten.
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25.06.2011
Kriminelle drangen in die Server eines kanadischen Ablegers des US-Computerspieleherstellers Electronic Arts ein. Sie kopierten die Accountdaten von Neverwinter-Nights-Spielern. Darunter sind Benutzernamen, verschlüsselte Passwörter, E-Mail-Adressen, Postadressen, Klarnamen, Telefonnummern, Geburtsdaten und CD-Schlüssel. Von einigen Nutzern wurden außerdem Rechnungsadresse, Spielstatistik und unverschlüsseltes Passwort kopiert. Die betroffenen Nutzer wurden informiert und ihre Passwörter zurückgesetzt.
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24.06.2011
Cracker veröffentlichten vertrauliche Daten der Polizei des US-Bundesstaats Arizona. Zum Motiv heißt es in einer Mitteilung, welche vermutlich aus den Händen von LulzSec oder Anonymous stammt, man wolle damit gegen die strikten Einwanderungsgesetze des Bundesstaates demonstrieren.
Veröffentlicht wurden Polizeiberichte, Trainingshandbücher, E-Mail-Korrespondenzen sowie Namen, Adressen, Telefonnummern und Passwörter einzelner Polizisten. Die Polizei vermutet, dass die Cracker die Daten erlangten, indem sie in die E-Mail-Accounts von acht Polizisten eindrangen.
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