14.06.2011
Den meisten Dresdnern ist der Name vermutlich noch ein Begriff: Marwa El Sherbini. Die Ägypterin wurde im Juli 2009 nach einer Zeugenaussage im Dresdener Landgericht von dem beklagten Deutschrussen Alex W. mit einem Messer ermordet. Der darauf folgende Gerichtsprozess verursachte ein großes Medienecho. Nun wurde bekannt, dass die Akkreditierungsliste der rund 100 Journalisten mit Namen, Geburtsdaten, Adressen, Personalausweis- und Presseausweisnummern für einige Tage im Internet öffentlich zugänglich war. Das Datenleck wurde kurz nach Bekanntwerden geschlossen.
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13.06.2011
Wieder LulzSec, wieder Kundendaten. Diesmal: Pron, ein Porno-Anbieter.
Die Cracker veröffentlichten diesmal die E-Mail-Adressen und Passwörter von 26.000 Nutzern der Porno-Webseite „Pron“. Sie riefen dazu auf Nutzer, welche die selbe E-Mail-Passwort-Kombination bei Facebook verwenden bloßzustellen. Facebook hat darauf bereits reagiert und die Passwörter der potentiell betroffenen Accounts zurückgesetzt.
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13.06.2011
Nun wurde auch ein Server des Computerspieleherstellers Bethesda Softworks gehackt. Die Cracker von LulzSec, welche auch schon für Angriffe auf Server von Sony verantwortlich waren, bekannten sich schuldig. Nach eigenen Angaben haben sie persönliche Daten von insgesamt 200.000 Nutzern kopiert. Bethesda forderte die Nutzer auf gleiche Passworte bei anderen Webdiensten unbedingt zu ändern.
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10.06.2011
Der Computerspielehersteller Codemasters gab bekannt, dass Unbefugte vermutlich Kundendaten von den Servern der Firma gestohlen haben. Das genaue Ausmaß ist nicht bekannt.
Vermutlich erlangten die Eindringlinge Zugriff auf die Daten aus dem Online-Shop (Namen, Adressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, verschlüsselte Kennwörter und Bestellverlauf der Kunden) und auf die Daten der CodeM-Datenbank (Namen, Benutzernamen, Bildschirmnamen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, verschlüsselte Kennwörter, Benutzerbiografien, Informationen zur Websitenutzung, IP-Adressen und Xbox Live-Gamertags der Mitglieder). Codemasters informierte seine Kunden allerdings erst eine Woche nach dem Angriff.
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10.06.2011
Wenn gewählte Volksvertreter im Namen der Bevölkerung Vereinbarungen abschließen, dann sollte man meinen, daß diese Vereinbarungen auch öffentlich bekannt sind. Doch dies ist leider nicht so. Oftmals haben solche Vereinbarungen Verschwiegenheitsklauseln und sind nur für einen bestimmten Personenkreis zuständig. So auch bei den Cross-Border-Leasing-Geschäften des Chemnitzer Klinikums. Die dazugehörige Vereinbarung stand mehrere Stunden auf der Homepage des Rathauses.
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09.06.2011
Auch Epic Games wurde Opfer einer Serie von Angriffen auf Server von Spieleherstellern. Nach Informationen der Geschäftsführung wurden nur die E-Mail-Adressen und die verschlüsselten Passwörter der Forumsnutzer ausgelesen. Das Forum hat nach eigenen Angaben etwa 200.000 Mitglieder.
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09.06.2011
Die Citibank in Nordamerika wurde zum Ziel von Kriminellen: sie verschafften sich mit Hilfe des Dienstes „Citi Account Online” Zugriff zu den persönlichen Daten hunderttausender Citibank-Kunden. Die Hacker sollen Zugang zu etwa 1% der 21 Mio Kreditkartenkunden erhalten haben. Von den Datensätzen waren Namen, Kontonummern und Mailadressen relevant, jedoch nicht die SV-Nummern, Geburtsdaten und Sicherheitscodes der Kreditkarten. Der Einbruch wurde von citibank selber entdeckt und den Strafverfolgungsbehörden gemeldet.
Nachtrag vom 27.06.2011: Bei dem Diebstahl wurden 360.000 Kundendaten erbeutet. Die Cracker sollen sich durch simple URL-Manipulationen Zugang zu den Daten verschafft haben. Von 3.400 Konten hoben die Kriminellen insgesamt 2,7 Millionen Dollar ab (rund 800 Dollar pro Konto). Die Citibank kündigte an den Schaden zu ersetzen.
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06.06.2011
Die Cracker von LulzSec haben nun auch Daten von einem Server der im Auftrag des FBI arbeitenden Sicherheitsfirma Infragard gestohlen. Darunter befand sich auch das Passwort des G-Mail-Accounts des Firmenchefs. Der hatte, wenig vorbildlich, für seinen E-Mail-Account und das Firmenbenutzerkonto das gleiche Passwort verwendet.
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06.06.2011
Die Acer-Niederlasssung in Europa hat, laut Aussagen von „The Hacker News”, Daten von ca. 40.000 Kunden öffentlich auf FTP-Servern angeboten. Nach Ländern getrennte Excel-Dateien waren zu einem 13-MB-großen ZIP-Archiv gepackt. In den jeweiligen Datensätzen gab es Angaben zu Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie Seriennummern und Modellbezeichnungen. Nach Bekanntwerden der Lücke wurde der FTP-Server geschlossen, auf eine Stellungnahme von Acer wird noch gewartet.
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04.06.2011
Hello , Iam Idahc a Lebanese Hacker […] I was Bored and I play the game of the year : „hacker vs Sony” (sic!)
So lautet die Einleitung zu einem Dokument, welches rund 120 Benutzerdaten einer Sony-Seite enthält. Gelistet sind Benutzernamen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern, welche wahrscheinlich von einem Server hinter der belgischen Internetseite http://apps.pro.sony.eu/ stammen.
Derselbe Hacker war bereits für den Angriff auf die kanadische Internetseite von Sony-Ericsson vor einigen Tagen verantwortlich.
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