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die chronik der datenpannen

Uneinsichtigkeit im Schulunszentrum

11.04.2016

Diese Panne grenzt zwischen Leck und Vorsatz, der Vollständigkeit halber:

Das Arbeitsamt in Duisburg hat einen Arbeitssuchenden zu einem Bewerbungstrainung an die Duisburger Niederlassung von Nestor geschickt. Zur Erstellung der Unterlagen bekommen die Teilnehmer USB-Sticks. Diese sind allerdings nicht leer, sondern beinhalten die Daten der vorhergehenden Kursteilnehmer. Auf Beschwerde des Teilnehmers erhielt dieser einen frischen USB-Stick, während alle anderen Teilnehmer mit den selben Speichermedien weiter arbeiten. Eine Änderung der Abläufe schien nicht genutzt zu werden. Nach erneuter Beschwerde schmiss das Institut den Teilnehmer aus der Maßnahme und informierte darüber das Arbeitsamt.

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Passwort ändern beim Dumond-Verlag

10.04.2016

Die Kundendaten des DuMont-Verlags sind unbeabsichtigt ins Internet gerutscht. Darunter unverschlüsselte Passwörter(!), Mail-Adressen, Abonummern und Ausweis-Scans. Anstelle der offiziellen Webseiten ist ein interner FTP-Server frei zugänglich geworden.

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Autovervollständigung zur Datenpanne

21.03.2016

Man tippt im E-Mail-Programm die ersten Buchstaben einer Adresse ein, das System schlägt automatisch eine Vervollständigung vor. Sie scheint plausibel zu klingen. Zwei Klicks. Und ein falscher Empfänger hat das Dokument.

So geschehen beim Mannheimer Energieversorger MVV Energie AG. Dort ging eine E-Mail mit einem Anhang von 1000 Kundendaten an eine außenstehende Privatperson. Zu den Datensätzen gehören Namen und Bankverbindungen.

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Senkung des Leizsind zu früh angekündigt

10.03.2016

In Neuseeland sollte der Leitzins von 2,5% auf 2,25% gesenkt werden. Ehe diese Information öffentlich gemacht wurde, erhalten bereits Journalisten zur Vorbereitung ihrer Texte diese Informationen. Einer dieser Journalisten gab diese Information vorzeitig weiter.

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Patentenakten zum Fasching

11.02.2016

Datenpannen machen auch zu Fasching keinen Halt: in Dermbach haben die Karnevalisten statt Süßigkeiten unzureichend geschredderte Patientenakten mit der Konfettikanone in die Massen geworfen. Auf diesen Schnipseln waren persönliche Angaben wie Namen, Adressen und Telefonnummern noch erkennbar. Die Akten selbst stammen aus der Außenstelle des Klinikums Bad Salzungen. Laut Aussage des Klinikms seien die Akten nicht hinreichend klein – so wie gesetzlich erforderlich – geschreddert worden!

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Steuerbescheide falsch zugestellt

04.02.2016

In der Verbandsgemeinde Wonnegau sind ca. 3000 Steuerbescheide an die falschen Adressaten verschickt worden. Verschiedene Empfänger haben neben den eigenen Steuerbescheid noch weitere bekommen. Der Fehler lag beim externen Dienstleister. Dieser hat Briefe mit gleichem Aktenzeichen zusammen getütet hat, obwohl die Briefe für verschiedene Orte vorgesehen waren.

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US-Polizeigewerkschaft gehackt

30.01.2016

Unbekannte haben sich Zugriff zu den Daten der amerikanischen Polizeigewerkschaft Fraternal Order of Police verschafft und diese Daten vollumfänglich online ins Netz gestellt. Zu den Daten zählt einerseits die 330.000 Personen große Mitgliederdatenbank, aber auch Abstimmungen mit Behörden und regierungskritische Kommentare.

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Prozesskostenhilfeantrag an Prozessgegner

28.01.2016

Panne in der sächsischen Justiz: das Amtsgericht Dresden übersandte die vollständigen Unterlagen eines Prozesskostenhilfeantrages (inkl. Kontoauszüge, Arbeitgeber-Bescheinigungen, Einkommensnachweise) an die Verteidiger des Angeklagten. Diese Daten gehen allerdings die andere Prozessseite nichts an. Im konkreten Fall geht um den Sohn von Sachsens Vize-Ministerpräsidenten. Asylgegner beschädigten sein Auto mit einem Baseballschläger und verletzten ihn dabei.

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data2go

26.01.2016

Beim zum Daimler-Konzern zugehörigen Carsharing-Dienst car2go sind mindestens Namen und Telefonnummern abhanden gekommen. Die Erbeuter nutzten die Daten bereits für Phising-SMS. Gefolgt von einer namentlichen Begrüßung folgte die Bitte zum Hochladen von Ausweis- bzw. Führerscheinkopien.

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Wählerdaten auslesen

25.01.2016

Der CCC hat eine kritische Lücke zur Briefwahlbeantragung in Wiesbaden entdeckt. Unter Angabe eines Namens und eines Geburtsdatums spuckt das Online-System die volle Adresse sowie weitere Vornamen aus. Mit dieser Lücke entdeckte der CCC zwei weitere Vornamen des Bürgermeisters, die die Wikipedia noch nicht kannte. Mangels Schutz wäre auch eine automatisiertes Auslesen möglich.

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