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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen mit dem Suchbegriff »foto«, in denen es um Persönliche Angaben geht

VZnet: Ungelöschte gelöschte Daten

16.10.2009

Wie das Blog netzpolitik.org berichtet, löscht SchülerVZ Fotos nicht vom Server, wenn der Nutzer die Option „Löschen“ wählt. Links zu den Bildern behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Das allein wäre nicht unbedingt ein Problem. Allerdings richtet sich das Netzwerk an junge Nutzer, welche erwarten können sollten, dass „löschen“ auch tatsächlich löscht, oder wie es SchülerVZ in seiner FAQ behauptet: „Wenn du etwas löschst, ist es auch weg. Und das komplett!“

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Bewerbungsmappen bei E-Bay - Mit Inhalt!

18.09.2009

Die Frankfurter Rundschau erhielt kürzlich eine Kiste mit knapp 500 Bewerbungsmappen, die ein Schreibwarenhändler im Juli bei E-Bay für 10 Euro ersteigert hatte. Nahezu alle Bewerbungsmappen waren komplett bestückt, mit Lebenslauf, Foto, Adresse, Telefonnummer und Zertifikaten. Einige enthielten sogar ein Gesundheitszeugnis.

Nach Recherchen der Zeitung stammen die Unterlagen von der Firma CSS-Marketing. Interessant ist auch, dass deren Geschäftsführer die Bewerber vermutlich mit falschen Angaben gelockt und sich nun aus dem Staub gemacht hat. Die Mappen wurden von einem Mitarbeiter oder Azubi versteigert.

„Wir erleben sehr oft, dass sich bei Firmenauflösungen niemand um die Mitarbeiterdaten kümmert”, sagt Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein.

Der Originalartikel bei der Frankfurter Rundschau ist sehr interessant zu lesen.

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Falscher Empfänger

20.05.2009

Bei der HSH Nordbank scheint man die Empfänger von E-Mails mit sensiblen Daten nicht ausreichend zu identifizieren. So hat ein Fotograf seit einigen Monaten regelmäßig E-Mails mit sensiblen Daten von Bankkunden mit Namen und Guthaben der Kunden erhalten. Ursprünglicher Empfänger ist sie Deutsche Wertpapierservice-Bank gewesen.

Dem Artikel bei rponline zu urteilen, setzt sich die HSH Nordbank mit der Panne auseinander und geht von menschliches Versehen aus.

Trotzdem läßt die Panne gewisse Fragen offen:

Sachdienliche Hinweise, ob die HSH Nordbank geschludert hat oder ob das eigentliche Leck nicht dieser Nachrichtenversand sondern in den inneren Reihen der Bank sitzt, sind Willkommen!

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Festplatte mit Daten Zehntausender versteigert

27.08.2008

In einem Online-Aktionshaus wurde erneut eine Festplatte mit persönlichen Daten versteigert. In diesem Fall handelt es sich um Kontonummern, Namen und Adressen von Gemeindesteuerzahlern in Mittelengland, genauer gesagt von Charnwood in der Grafschaft Leicestershire.

Der Käufer äußerte gegenüber den Medien:

Ich kann in diesen Dokumenten lesen, wer finanzielle Probleme hat und wo der Gerichtsvollzieher vor der Haustür steht. [..] Ich war überwältigt, diese 35.000 Sachen, darunter Dokumente, Fotos und Memos, zu finden.

Die Gemeinde will den Fall prüfen, Konsequenzen sind bisher nicht bekannt geworden.

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Häftlingsdaten an Häftling verkauft

18.05.2008

In der Justizanstalt Graz-Karlau hat ein Gefängniswärter im Jahr 2005 persönliche Daten über 8.500 Häftlinge (das Justizministerium ist der Ansicht, daß es nur 800 waren) entwendet und an zwei Gefangene verkauft. Einer der beiden hat diese Datensammlung direkt an das Ministerium geschickt. Bei den Daten handelt es sich um Namen, Foto, Delikte, Vorstrafen, Namen der Eltern sowie Bekenntnisse zu Religionen.

Als Konsequenz wurde der Wärter entlassen und alle drei Beteiligten angeklagt. Die Betroffenen wurden über die Panne zunächst nicht informiert. Unter einer neuen Regierung sollte dieses Defizit ausgebügelt werden.

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Rechte jagen Linke - mit Polizeifotos

08.10.2007

Rechtsextremisten machen im Raum Dresden mit Hilfe einer „Anti-Antifa-Akte” Jagd auf die Neonazigegner. Brisant ist, dass die Akte auch Fotos und Videomaterial der sächsischen Polizei enthält. So sollen die Rechtsextremisten im Besitz von 37 Fotos und 9 Videos aus Akten des LKA sein, welche hauptsächlich Linke zeigen. Die Akte enthält auch Namen, Adressen und Geburtsdaten. Ob die allerdings auch aus Ermittlungsakten der Polizei stammen ist unklar.

Unklar ist auch, wie die Neonazis an die Unterlagen kamen. Möglicherweise gibt es einen Spitzel oder es wurden gezielt Strafanzeigen gegen Linke gestellt und dann Akteneinsicht beantragt.

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Öffentliche private Profile bei StudiVZ?

21.11.2006

Über leicht manipulierte URLs war es möglich mehr Daten privater Profile der Studentenplattform einzusehen, als von StudiVZ zunächst angegeben. Laut FAQ sollten Profile mit denen man nicht befreundet ist nur Foto und Namen sehen, sofern das eigene Profil auf „privat” – bzw. auf „schüchtern” um im StudiVZ-Jargon zu sprechen – eingestellt ist. Die Sicherheitslücke wurde mittlerweile behoben.

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