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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen, in denen es um Persönliche Angaben geht

Weltnetzbriefe der NPD entwendet

18.09.2011

Durch einen Angriff auf Server der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) wurden erneut zahlreiche E-Mails kopiert. Internationalen Medien, darunter dem Spiegel wurden insgesamt 100.000 interne E-Mails aus den letzten drei Monaten zugespielt. Parallel zu dem Angriff auf den Mailsever wurden auch mehrere „Weltnetzseiten“ der Partei lahmgelegt. Möglicherweise steht die Aktion im Zusammenhang mit der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am Sonntag nach dem Angriff.

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Cracker greift Unzensuriert an

18.09.2011

Nach einem Angriff wurden sämtliche internen Daten des rechtslastigen österreichischen Online-Magazins Unzensuriert im Internet veröffentlicht. Der Cracker begründete seinen Angriff damit, dass die Seite häufig türkenfeindlich berichtet. Neben den Online-Inhalten mit Artikeln und Kommentaren beinhaltet die Datenbank Klarnamen, E-Mailadressen und Logindaten von neun Mitarbeitern sowie die IP-Logs der Internetseite.

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Beim Diebstahl von Fernsehempfang erwischt

13.09.2011

Zum Empfang von Bezahlfernsehen (Pay-TV) erwirbt man normalerweise eine Smartcard auf welcher die Schlüssel zum Dekodieren des Fernsehsignals gespeichert sind. Über die Jahre haben sich hierfür aber auch Techniken zum sogenannten „Diebstahl von Fernsehempfang” entwickelt, zum Beispiel das sogenannte Cardsharing.

Beim Cardsharing kauft nur ein Teilnehmer diese Karte und leitet die Schlüssel über das Internet an andere Teilnehmer weiter, welche das verschlüsselte Fernsehsignal dann ebenfalls dekodieren können. Dazu müssen die Teilnehmer eine spezielle Software auf ihren Receivern installieren. Angebote dafür gibt es von illegalen Cardsharingdiensten, welche entsprechend günstiger sind, als der Erwerb einer eigenen Smartcard. Ein solcher Dienst ist Sky-Line.

Im Rahmen eines Angriffs auf den Server von Sky-Line, durch Freunde der Bezahlsender, wurde dessen Kundendatenbank kopiert und veröffentlicht. Betroffen von dem Vorfall sind Namen, Post- und E-Mailadressen der Kunden, sowie die Zugangsdaten zu den DynDNS-Konten, durch welche die Übermittlung der Schlüssel realisiert wird. Wie Heise berichtet wurde für den Angriff eine Sicherheitslücke in der Serversoftware ausgenutzt, um PHP-Code einzuschleusen.

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Aryansbook: Persönliche Daten von Rassisten

10.09.2011

Die Startseite erklärt genau, worum es geht: „Wir müssen das Leben unserer Rasse und die Zukunft für unsere weißen Kinder sichern.” Deshalb vernetzen sich weiße Rassisten über das soziale Netzwerk Ariansbook. Cracker haben nun die gesamte Datenbank, mit den Daten von 74.000 Nutzern, kopiert und unzensiert im Internet veröffentlicht. Enthalten sind IP-Adressen, E-Mail-Adressen, persönliche Nachrichten, Bilder, Statusmeldungen, Passworthashs und natürlich die Verbindungen zwischen den Nutzern.

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BuyVIP: Exquisiter Online-Laden gecrackt

09.09.2011

Eine Rundmail informierte die 6 Millionen Kunden der Amazon-Tochter BuyVIP darüber, dass ihre Kundendaten vermutlich bei einem Angriff auf den Server des Versandhändlers kopiert wurden. Die Datensätze enthalten E-Mail- und Postadressen, Geburtsdatum, Telefonnummer und das verschlüsselte Passwort. Kreditkartendaten sind laut BuyVIP nicht von dem Vorfall betroffen. Wieviele Kunden sich nun genau auf personalisierte Spam-Mails und Identitätsmissbrauch freuen dürfen, gab BuyVIP nicht bekannt.

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Datenklau im Stechpalmenwald

02.09.2011

Einige teils mehr, teils minder berühmte Hollywood-Persönlichkeiten sind den Veröffentlichungen einer Cracker-Bande zum Opfer gefallen. Die Kriminellen erlangten, vermutlich indem sie in E-Mail-Accounts eindrangen, Zugang zu einem Drehbuch eines Films, Nacktfotos einer Rapperin, privaten Fotos und Videos einer anderen Sängerin, sowie deren unveröffentlichtem Album und Krankenkassendaten und zu den Telefonnummern zahlreicher Prominenter. Die Daten wurden unter anderem auf pastebin.org und twitter.com veröffentlicht.

Sollte es sich hierbei mal wieder um einen PR-Gag handeln, dann wäre das zumindest eine sehr aufwändige Kooperation vieler Stars und Sternchen.

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Interne Daten von texanischer Polizei veröffentlicht

02.09.2011

Cracker veröffentlichten eine etwa 3 GB große Datenbank welche Dokumente der texanischen Polizei enthält. Unter anderem sind E-Mails, Passwörter und persönliche Informationen von 28 Polizeipräsidenten enthalten. Die E-Mails sollen aus einer Abhöraktion stammen, welche die Cracker, im Rahmen der Aktion Antisec, einen Monat lang durchführten. Der Angriff ist damit der losen Cracker-Gruppierung Anonymous zuzuordnen.

Zum einen soll es sich dabei um eine Racheaktion handeln, da 14 Personen, welche verdächtigt werden, an einem DDoS-Angriff gegen Paypal teilgenommen zu haben, vor Gericht gestellt wurden. Zum anderen wollen die Cracker mit den veröffentlichten Dokumenten auf rassistisches Verhalten durch die texanische Grenzpolizei aufmerksam machen.

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Daten von 100.000 Kunden kopiert

26.08.2011

Der österreichische Computerspieleversand Gameware informierte seine Kunden in einer E-Mail über einen Angriff auf seine Server. Den Angreifern gelang es durch eine Sicherheitslücke eine Datenbank mit Informationen über rund 100.000 Kunden im deutschsprachigen Raum zu kopieren.

Die entwendeten E-Mail-Adressen und Passwörter wurden benutzt um – sofern möglich – auf die E-Mail-Konten und andere Online-Accounts der Betroffenen zuzugreifen. In einer Pressemitteilung heißt es, „Kreditkarten-Daten seien aufgrund einer komplexeren (sic!) Verschlüsselung nicht betroffen gewesen.“ Einer E-Mail von Gameware zufolge, waren die letzten vier Stellen der Kreditkartennummer in der Datenbank enthalten.

Das österreichische Bundeskriminalamt ermittelt in dem Fall. Nutzer dieses Spielehändlers sollten unbedingt überprüfen, ob sie auf anderen Internetseiten das gleiche Passwort verwenden und dieses ggf. ändern.

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Die Mitgliederliste der CDU

26.08.2011

Im August 2009 war die CDU Opfer eines Angriffs geworden. Dabei konnten sich die Täter Zugriff zur Mitgliederdatenbank beschaffen. Zu den hinterlegten Daten gehörten der Name, eine Kennummer sowie die E-Mail-Adresse – allerdings nur von den Mitgliedern, welche bereits ein Online-Konto eingerichtet hatten.

Die Panne blieb zunächst zwei Jahre verborgen – bis am 12.08.2011 die damaligen Einbrecher die Daten im Internet veröffentlichten.

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K&M Elektronik: Online-Shop noch einmal gehackt

21.08.2011

Hacker hatten eine Sicherheitslücke im Online-Shop des Elektronikmarktes K&M entdeckt. Da die Firma die Probleme nicht behoben hat und damit die Sicherheit der Daten ihrer Kunden gefährdet, entschieden sich die Hacker Druck auf die Firma auszüben. Die Lücke wurde daraufhin ausgenutzt und mehrere Datenbanken kopiert. Die Hacker sind im Besitz der Kundendatenbank des Online-Shops. Diese enthält Namen, Postadressen, E-Mailadressen und unverschlüsselte Passwörter von 840.000 Kunden. Die Hacker betonten, dass sie diese Daten weder veröffentlichen noch verkaufen wollen. Lediglich ein kleiner Ausschnitt wurde als Screenshot veröffentlicht, um die Presse auf den Misstand aufmerksam zu machen.

Die Hacker geben an im Besitz von weiteren 46 Datenbanken zu sein, welche sie von dem Server kopiert haben.

K&M war bereits vorher Ziel von Cracker-Angriffen gewesen. Trotzdem wurde der Webshop immer noch nicht gegen Standardangriffe wie SQL-Injektionen und XSS-Angriffe abgesichert.

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