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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen mit dem Suchbegriff »foto«, in denen es um Medizinische Daten geht

Patientendaten und Unfallfotos

30.09.2011

Ein österreichisches IT-Unternehmen hatte für sein Ersatzteillager Festplatten auf eBay ersteigert. Eine der Platten stammte offenbar von einem Rettungsdienst. Auf ihr befanden sich Patientendaten und Unfallfotos.

Die Festplatte war zwar immerhin formatiert, allerdings waren die Daten nicht unlesbar, da nur die Partitionierungstabelle gelöscht wurde. Festplatten mit sensiblen Inhalten sollten deshalb unbedingt mehrfach überschrieben oder sogar in Spezialöfen verbrannt werden, wenn man sie nicht mehr benötigt. Am besten verschlüsselt man die Daten von vornherein, um diesem Problem aus dem Weg zu gehen.

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Datenklau im Stechpalmenwald

02.09.2011

Einige teils mehr, teils minder berühmte Hollywood-Persönlichkeiten sind den Veröffentlichungen einer Cracker-Bande zum Opfer gefallen. Die Kriminellen erlangten, vermutlich indem sie in E-Mail-Accounts eindrangen, Zugang zu einem Drehbuch eines Films, Nacktfotos einer Rapperin, privaten Fotos und Videos einer anderen Sängerin, sowie deren unveröffentlichtem Album und Krankenkassendaten und zu den Telefonnummern zahlreicher Prominenter. Die Daten wurden unter anderem auf pastebin.org und twitter.com veröffentlicht.

Sollte es sich hierbei mal wieder um einen PR-Gag handeln, dann wäre das zumindest eine sehr aufwändige Kooperation vieler Stars und Sternchen.

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Bewerbungsmappen bei E-Bay - Mit Inhalt!

18.09.2009

Die Frankfurter Rundschau erhielt kürzlich eine Kiste mit knapp 500 Bewerbungsmappen, die ein Schreibwarenhändler im Juli bei E-Bay für 10 Euro ersteigert hatte. Nahezu alle Bewerbungsmappen waren komplett bestückt, mit Lebenslauf, Foto, Adresse, Telefonnummer und Zertifikaten. Einige enthielten sogar ein Gesundheitszeugnis.

Nach Recherchen der Zeitung stammen die Unterlagen von der Firma CSS-Marketing. Interessant ist auch, dass deren Geschäftsführer die Bewerber vermutlich mit falschen Angaben gelockt und sich nun aus dem Staub gemacht hat. Die Mappen wurden von einem Mitarbeiter oder Azubi versteigert.

„Wir erleben sehr oft, dass sich bei Firmenauflösungen niemand um die Mitarbeiterdaten kümmert”, sagt Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein.

Der Originalartikel bei der Frankfurter Rundschau ist sehr interessant zu lesen.

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